Kirchhof II verliert knapp in Oberursel

Christina Herbig treibt TSG Oberursel zur Verzweiflung

Alles im Griff: die starke Torfrau Christina Herbig. 
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Alles im Griff: die starke Torfrau Christina Herbig. 

Kirchhof. Zur Pause lag eine Überraschung in der Luft. Da führte die mutig aufspielende SG 09 Kirchhof II bei Titelfavorit TSG Oberursel in der Handball-Oberliga mit 14:10.

„Dann haben wir geschlafen“, haderte SG-Coach Martin Denk. Die Südhessinnen drehten die Partie erst zum 14:14 (37.) – und behielten mit 28:25 die Oberhand über das Juniorteam.

Bis zum 22:22 (53.), als der Aufsteiger durch Lea Günther, Lisa-Marie Berz und Lea Immelnkämper einen Drei-Tore-Rückstand aufgeholt hatte, war die Begegnung offen. Dann sorgte Oberursel durch vier Treffer in Folge beim 26:22 (57.) für die Entscheidung. Die Denk-Sieben versuchte es in der umkämpften Schlussphase unter anderem noch mit einer doppelten Manndeckung. Vergebens.

„Wir haben gekämpft bis zum Umfallen und alles gegeben, aber die Aufholjagd hat uns zu viel Kraft gekostet“, sagte Denk. In der ersten Halbzeit war es vor allem die diesmal auf sich allein gestellte Christina Herbig im Tor, die die Südhessinnen mit ihren Paraden zur Verzweiflung trieb. „Sie hat eine sehr starke Leistung gezeigt“, lobte Denk die Schlussfrau.

Zudem verdienten sich Kirsten Bänfer und Berz in der Defensive ebenso wie im Angriff Lea Günther Bestnoten. Die Folge: Eine 4:1-Führung des Juniorteams (4.), das auch über 8:6 (Günther, 15.) und beim 13:9 (29.) durch Sandra Kühlborn den Ton angab. Bevor der Favorit nach Wiederanpfiff die Partie drehte. • Kirchhof: Herbig - Lucas 1, Immelnkämper 6, Führ 2, Sauerwald, Konklowsky 1, Herwig 2, Günther 5/1, Gondermann 1, Bänfer, Kühlborn 6/3, Berz 1, Vaupel. SR: Kaplan/Scheld (Wiesbaden/Hüttenberg). Z: 70. Siebenmeter: 1/1:4/6. Zeitstrafen: 6:4-Minuten. 

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