Handball-Oberliga: TSV kann mit einem Sieg über Aufsteiger Wettenberg ins Mittelfeld aufsteigen

Hildebrandt erwartet heißen Tanz

Nicht zu bremsen: TSV-Außen Sophie Wagner. Foto: Fischer/nh

Felsberg. Sie sind richtig gut drauf, die Handballerinnen des TSV Eintracht Böddiger. Und können mit einem Sieg über Oberliga-Aufsteiger HSG Wettenberg (Sa. 18 Uhr) nicht nur einen wichtigen Schritt im Abstiegskampf machen, sondern sich sogar im Mittelfeld der Tabelle festspielen.

„Wir zeigen nun auch auf dem Spielfeld, dass wir eine Mannschaft sind. Zudem haben sich unsere Torhüterinnen gesteigert“, erklärt TSV-Trainerin Lena Hildebrandt. Vor allem in der Defensive hat sich die Eintracht kontinuierlich verbessert. Das Team verschiebt gut und unterstützt sich gegenseitig, wobei sich der Wechsel auf eine 5:1-Formation mit Katrin Benda als vorgezogener Spielerin als echter Glücksgriff erwiesen hat.

Und auch im Angriff haben sich die Edertalerinnen weiterentwickelt. So ist das Spiel nicht mehr allein von Top-Torjägerin Christin Schene abhängig. „Es springen auch andere in die Bresche“, freut sich Hildebrandt. Zuletzt wussten vor allem Anne Kühlborn, Katrin Benda und Julia Hasper im Rückraum zu gefallen. Zudem kommen die beiden jungen und schnellen Außen Sophie Wagner (rechts) und Filiz Eren immer besser in Schwung.

Trotz allem erwartet die Eintracht am Samstag mit dem Aufsteiger ein unangenehmer Gegner. „Ich habe großen Respekt vor Wettenberg. Das ist eine echt gute Mannschaft“, sagt Hildebrandt. Die Mittelhessinnen sind nur schwer auszurechnen. Top-Torjägerin ist Toni Schuldt. Die Linksaußen erzielte bisher 65 Treffer und ist vor allem im Gegenstoß und vom Siebenmeterpunkt stark. In Janine Tafferner haben die Gäste eine starke Rückraumschützin, während Larissa Kraft, Theresa Pohl und Spielmacherin Tanja Tröller vor allem für ihr starkes Eins-gegen-Eins bekannt sind.

In der Defensive setzen die Gäste auf eine aggressive 6:0-Formation. „Im Positionsangriff brauchen wir daher viel Bewegung“, fordert Böddigers Übungsleiterin. Einläufer und Kreuzungen dürften im Eintracht-Angriff ein probates Mittel gegen die Schäfer-Sieben sein, während Benda in der Defensive vor allem die Rückraumschützin Tafferner in Schach halten muss. „Im Hinspiel haben wir noch auf eine 6:0-Deckung gesetzt, nun bekommen sie mit der 5:1 hoffentlich Probleme“, sagt Hildebrandt. Mit einem Sieg würde die Eintracht den Aufsteiger in der Tabelle gar überholen. (mgx)

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