Umbruch bei Eintracht Böddiger: Sina Dieling verstärkt Defensive

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Böddigers einzige Neue: Sina Dieling, die am Kreis und in der Abwehr spielt.

Böddiger. Die Nachfolge ist geregelt: Nur zwei Tage nach der Trennung von Trainer Frank Hofmann präsentiert Eintracht Böddiger mit der Verpflichtung ihrer ehemaligen Spielerin Lena Hildebrandt Ersatz auf der vakanten Trainerposition.

Lena Hildebrandt.

„Ich persönlich bedauere wie die Dinge gekommen sind, aber ich bin sehr glücklich, dass wir mit Lena Hildebrand so schnell eine adäquate Lösung gefunden haben, die sowohl die Mannschaft als auch das Umfeld bestens kennt,“ erklärte Böddigers 1. Vorsitzender Gunter Veit, der allerdings keine Wunderdinge erwartet: „Nach dem personellen Aderlass der letzten Saison müssen wir unsere Ansprüche deutlich zurückschrauben.“ Mit der zweitbesten Oberliga-Torschützin Vilte Duknauskaite (Fritzlar), Anne und Lena Hildebrandt (beide Karriereende) verließen drei Leistungsträgerinnen den Verein.

Für die 27-Jährige ehemalige Zweitligaspielerinn ist es die erste Trainerstation. Sie will die verbliebene Zeit bis zum Serien-Auftakt nutzen: „Es tut gut wieder hier zu sein, auch wenn es überraschend kam und die Funktion jetzt eine andere und für mich vollkommen neue ist.“ Ihr Hauptaugenmerk in den nächsten Wochen wird darauf liegen, die Defensive weiter zu stabilisieren und ein schnelleres Umschaltspiel zu etablieren.

Eine tragende Rolle dabei wird Neuzugang Sina Dieling zukommen. Die Kreisläuferin, die von der GSV Eintracht Baunatal zum TSV wechselte, zeigte in der Vorbereitung bereits ihre defensiven Qualitäten und soll mit dem erfahrenen Stamm um Torjägerin Christin Schene Verantwortung übernehmen. Zudem steht Katrin Benda, die in der letzten Saison aus beruflichen Gründen nur sporadisch anwesend war, wieder dauerhaft zur Verfügung.

Noch wichtiger für Böddiger wird allerdings die Entwicklung der Nachwuchsspielerinnen sein, um etwaige Ausfälle der Leistungsträgerinnen zu kompensieren. Mit Rechtsaußen Sophie Wagner und Kreisläuferin Nora Minhöfer gehen zwei junge Talente in ihre zweite Oberliga-Saison. Die Jugendspielerinnen Maren Pollmer, Filz Eren und Lea Wude konnten ebenfalls bereits in der letzten Saison Oberligaluft schnuppern. Damit dieser Übergang weiterhin reibungslos klappt, wird die Zusammenarbeit zwischen der ersten und zweiten Mannschaft weiter intensiviert. Das heißt für beide Teams wenigstens ein gemeinsames Training die Woche.

Von Moritz Minhöfer

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