Klassenerhalt in Bestbesetzung?

HSG Zwehren/Kassel ist gegen Absteiger HSG Sulzbach/Leidersbach gefordert

Jetzt gilt es für die HSG Zwehren/Kassel: Im letzten Heimspiel der Saison will der Handball-Oberligist den Klassenerhalt klarmachen. Foto: Hedler

Kassel. Für die Oberliga-Handballerinnen der HSG Zwehren/Kassel ist der Klassenerhalt zwei Spieltage vor Saisonende noch nicht in trockenen Tüchern.

Am Samstag (17 Uhr, Heisebachhalle) empfängt der Tabellenachte im Heimspiel die bereits abgestiegene HSG Sulzbach/Leidersbach. Die Zielsetzung ist klar: zwei Punkte müssen her.

„Ein Sieg aus den letzten beiden Spielen dürfte für den Klassenerhalt reichen“, sagte Zwehrens Trainer Gunnar Kliesch im Anschluss an die bittere Derbypleite gegen Kirchhof II. Das ist nun knapp ein Monat her. In der Zwischenzeit stand bei den Zwehrenerinnen Regeneration auf dem Programm – Kraft tanken für den Saisonendspurt.

Gerade im Hinblick auf die kommenden, so wichtigen Aufgaben ein dankbarer Zeitraum, um sich entsprechend vorzubereiten. „Uns hat die Pause gut getan“, sagt Kliesch. Zuletzt war beim Oberligisten nämlich ein wenig Sand im Getriebe. Drei Niederlagen in Folge setzte es vor der Pause. Diese Negativserie könnte schon heute vergessen gemacht werden, wenn die HSG vor heimischem Publikum und in Bestbesetzung den Ligaverbleib feiern kann. „Wir haben uns für dieses Spiel viel vorgenommen. Gerade im Hinblick auf das Hinspiel haben wir einiges gut zu machen“, erklärt der Coach.

Im Dezember vergangenen Jahres mussten sich seine Schützlinge überraschend mit 24:30 geschlagen geben. Nun sind die Zwehrenerinnen heiß auf die Revanche. Wobei der erfahrene Übungsleiter im Rückspiel nicht mit einem Selbstläufer rechnet, ganz im Gegenteil: „Unser Gegner kann befreit aufspielen und hat keinen Druck. Das macht die Situation so gefährlich für uns.“ Besonders im Umschaltspiel sieht Kliesch die Stärken des kommenden Gegners, der mit 4:34-Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz rangiert.

Im letzten Heimspiel der Saison soll der Ligaverbleib unter Dach und Fach gebracht werden. Die Pause nutzte die HSG, um an den richtigen Schrauben zu drehen. „Wir haben den Fokus auf das Abwehrzusammenspiel gelegt. Außerdem haben wir uns viel mit Wurftraining beschäftigt“, so der HSG-Coach.

Von Raphael Wieloch

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