Oberliga: 26:24-Erfolg im Aufsteigerduell

Kirchhofs Rückraum dreht auf gegen Wettenberg auf

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Diese Chance lässt sich Lea Günther nicht entgehen. Die Rückraumspielern trug fünf Treffer zum SG-Sieg bei.

Melsungen. Mit einem 26:24 (10:10)-Erfolg im Aufsteigerduell gegen die HSG Wettenberg konnten die Kirchhofer Oberliga-Handballerinnen zum Ende der Hinrunde ihr Punktekonto ausgleichen.

Genau so hatte sich der Kirchhofs Trainer das gewünscht: „Wir haben super gekämpft“, freute sich Martin Denk über „diesen wichtigen Sieg in einem vier-Punkte-Spiel“.

Bis zum 4:5 (10.) war‘s ausgeglichen, dann zog die Zweitliga-Reserve auf 10:5 (17.) davon. Ein imposanter 6:0-Lauf der Gastgeberinnen, der auf das Konto einer klaren Steigerung ihrer 6:0-Abwehr ging, wovon auch Torfrau Siggaard mit einigen Paraden profitierte. Zudem wurden technische Fehler des Gegners konsequent mit erfolgreichen Tempogegenstößen bestraft. Im Positionsangriff zog Sandra Kühlborn gekonnt die Fäden, stieß auch selbst mutig in die Lücken der gegnerischen Abwehr und wusste Dionne Visser, Verstärkung aus dem Zweitliga-Team zweimal in Szene zu setzen.

Doch dann riss der Faden bei der SG. Einige leichtfertig vergebene Chancen bauten den Gegner und insbesondere die sich steigernde Torfrau Habermehl auf. Die konnte sich zudem auf ihren bärenstarken Mittelblock mit Janine Tafferner und Larissa Kraft verlassen, der den Kirchhofer Angreiferinnen den Zahn zog. Außerdem kam nun auch die wieselflinke Linksaußen Schuldt auf Touren, die zwei treffer zum 10:10-Pausenstand beisteuerte.

Von nun an wog das Spiel hin und her. Drei SG-Tore in Folge zum 18:17 ließen die Aktien des Denk-Teams wieder steigen, doch die Südhessinnen konterten zum 18:20 (51.). Beeindruckend die Moral der Gastgeberinnen, die auf diesen Rückstand mit fünf Treffer in Folge antworteten. Das war insbesondere der Entschlossenheit der Rückraumspielerinnen Lea Günther (2) und Laura Sauerwald (2) zu verdanken. Die Vorentscheidung in der 55. Minute? Ja, denn diesen Vorsprung ließen sich die Kirchhoferinnen nicht mehr nehmen. Mit ihrem sechsten Treffer zum 26:23 (58:07) machte Sandra Kühlborn schließlich alles klar. • SG II: Siggaard (12 Paraden/23 Gegentore, Herbig (bei einem 7m, 0/1); Lucas 1, Immelnkämper, Führ, Sauerwald 3, Konklowsky, Visser 5, Herwig, Günther 5/3, Bänfer 1, Kühlborn 6, Berz 2, Vaupel 2. HSG: Habermehl (14/26), Rinn; Münch 1, Schuldt 10/5, Kraft 1, Tafferner 5, Wingefeld, Schwab 1, Tröller 1, Till 1, Bronder 2. SR: Friedrich/Ringleb. Siebenmeter: 3/3:5/5. Zeitstrafen: 4:6-Min.

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