Warum Fuhrig auf Zwehrens Torfrau sauer ist

Kühlborn immer besser in Schwung

Derzeit in bestechender Form: Böddigers Rückraumspielerin Anne Kühlborn. Foto: Hahn

Böddiger. Derbyzeit mal wieder für die Oberligahandballerinnen vom TSV Eintracht Böddiger. Am Sonntag (15.30 Uhr) muss die Mannschaft von Trainer Mike Fuhrig zur HSG Zwehren reisen.

Und kann dort die Siegesserie fortsetzen, um an Tabellenführer Oberursel (vier Punkte Rückstand) dranzubleiben. HSG-Trainer Gunnar Kliesch war beim jüngsten 30:27-Sieg von Böddiger gegen Hüttenberg in der Halle.

„Der TSV hat eine körperlich präsente Mannschaft mit einer stabilen Deckung. Im Angriff läuft vieles über die individuelle Stärke. Dem müssen wir unsere Mittel dagegen stellen“, so Kliesch. Was das sein wird? „Wir werden über 60 Minuten unser Tempospiel aufziehen. Die Deckung von Böddiger muss im Positionsangriff in Bewegung gebracht werden. Außerdem spielen wir zuhause besser als auswärts“, sagt der Ex-Trainer vom TSV Vellmar. Bei Zwehren hat es einen Umbruch gegeben, unter anderem wechselte Torfrau Katja Zeller aus Fritzlar zur HSG. Pikant: An Zeller war auch Böddiger interessiert. „Sie hatte uns zugesagt, danach ihrem Ex-Verein Fritzlar und spielte dann in Zwehren. Das war nicht die feine Art. Wir sind immer noch sauer“, sagt Fuhrig.

Zu beachten bei Zwehren ist Linksaußen Karina Schleider (geborene Mühlhausen), die für Kirchhof in der Bundesliga spielte. „Sie läuft einen überragenden Gegenstoß“, lobt Fuhrig. Sein Team geht ein wenig auf dem Zahnfleich. „Wir hatten nur sechs Spielerinnen im Training. Unser Rückraum ist mit vier Spielerinnen minimal besetzt“, sagt der Coach, der vor allem Anne Kühlborn lobt: „Sie hat einen Riesenschritt gemacht. Für ihr Alter ist sie schon sehr torgefährlich und kommt immer besser in Schwung.“ (dts)

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