Eintracht als Spitzenreiter zur Derbypremiere

Negovan mit Respekt vor Zwehren/Kassel

Lena

Felsberg/Kassel. Premiere für die Handballerinnen des TSV Eintracht Böddiger. Und das gleich in zweifacher Hinsicht:

Erstmals in dieser Saison treten die Edertalerinnen als Tabellenführer an. Und das ausgerechnet in einem Derby. Nämlich dem ersten Duell auf Oberliganiveau gegen den starken Aufsteiger HSG Zwehren/Kassel (So. 15.30 Uhr).

Mit einem ausgeglichenen Punktekonto rangieren die Kasselerinnen auf dem siebten Tabellenplatz. „Sie treten mannschaftlich sehr geschlossen auf“, weiß TSV-Trainerin Rocsana Negovan, „und kämpfen um jeden Ball.“ Die Stärke der Gastgeber ist ihre aggressive 6:0- und 3:2:1-Deckung, aus der das Team schnelle Konter läuft.

Gefährlichste Akteurinnen der Gastgeber sind daher Linksaußen Laura Giese und Rechtsaußen Lena Kerwin, die vor der Saison vom Bundesligisten HSG Blomberg-Lippe zur Mannschaft von Trainer Andreas Paul wechselte. „Sie sind extrem schnell und nutzen jeden Fehler“, warnt Negovan, „aber im Positionsspiel haben sie noch Schwächen.“ Neben den beiden Außen wusste zuletzt das 17 Jahre junge Rückraumtalent Maria Kiwa zu überzeugen.

Rückraum muss sich steigern

Von ihrem eigenen Rückraum erwartet die Rumänin eine deutliche Leistungssteigerung. Christin Schene, Juliane Pregler und Vilte Duknauskaite strahlten aus der zweiten Reihe zuletzt nicht allzu viel Torgefahr aus. Dafür glänzten die Außen Lena Dietrich, Julia Hasper und Theresa Volk. Als wichtiger Rückhalt erwies sich zudem Torhüterin Katja Fromman, die sich seit Wochen in exzellenter Form präsentiert. Offen ist der Einsatz von Duknauskaite, die Rückenprobleme plagen.

Obwohl die Felsbergerinnen als Spitzenreiter nach Kassel reisen, hat Negovan Respekt vor dem Aufsteiger und sieht ihr Team nicht als Favorit. „Der Ausgang der Partie ist nur schwer einzuschätzen“, sagt die 39-Jährige. (mgx) Foto: Kasiewicz

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