Oberliga: Kirchof II verliert zwar, aber Coach Denk denkt positiv

Nolte trifft fünfmal

Ganz stark: Kirchhofs Andra Lucas (am Ball), die hier Christen Unnold (verdeckt) entwischt. Foto: Kasiewicz

Kirchhof. Die Handballerinnen der SG 09 Kirchhof II haben ihr Heimdebüt in der Oberliga verloren. Mit 19:24 (9:11) unterlag das Team von Trainer Christian Denk der HSG Mörfelden/Walldorf.

Dennoch war der SG-Coach mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden. „Wir haben gegen einen körperlich starken Gegner richtig gut mitgehalten. Am Ende hat uns leider die Kraft gefehlt“, erklärte Denk, dessen Team durch die Jugendspielerinnen Paula Küllmer, Lea Günther, Hannah Grothnes und Andra Lucas noch einmal verjüngt worden war. Zudem konnte der SG-Übungsleiter auf Laura Nolte aus dem Zweitligateam zurückgreifen.

Zwar verschliefen die Kirchhoferinnen den Beginn und lagen schnell 0:3 (4.) zurück, dann aber steigerte sich die Denk-Sieben und hatte beim 5:5 durch Kreisläuferin Nolte (16.) erstmals den Ausgleich geschafft. Zudem konnte Küllmer im Tor mit einigen Paraden überzeugen.

In der Offensive fand das SG-Juniorteam jedoch nur selten ein Mittel gegen die kompakte Deckung der Südhessinnen. Dazu vergaben die Gastgeberinnen noch einige gute Einwurfmöglichkeiten gegen die starke HSG-Torhüterin Ursel Unnold (ingesamt 14 Paraden) und leisteten sich mehrere technische Fehler.

Schnell zog Mörfelden wieder auf 7:5 davon (16.), doch Grothnes und Lucas glichen erneut zum 7:7 aus (23.) Die SG-Defensive um Abwehrchefin Laura Sauerwal bekam jedoch die starke Kreisläuferin Merx nicht in den Griff. Bis zur Pause konnte sich das Team von Trainer Edis Hodzic so eine knappe 11:9-Führung erspielen, wobei allein Merx fünf Mal erfolgreich war.

Nach Wiederanpfiff sorgten Sandra Kühlborn und die starke B-Jugendliche Lucas beim 13:13 (37.) nochmals für den Ausgleich. Bis zum 15:16 durch Marie Herwig (42.) hielt Kirchhof die Partie offen, dann zogen die Gäste - angetrieben von Merx und der Halbrechten Nathalie Schäfer - vorentscheidend auf 20:15 (46.) davon. Diesen Rückstand konnte die Denk-Sieben nicht mehr kompensieren. „Die Leistung macht uns Mut. Ich bin sicher, dass wir bald punkten werden“, sagte SG-Coach Christian Denk. Vielleicht schon am 10. Oktober, wenn das SG-Juniorteam nach einem spielfreien Wochenende die TSG Oberursel empfängt. • SG II: Küllmer (1.-60., 13 Paraden/23 Gegentore), Ludwig (bei einem Siebenmeter 0/1) - Nolte 5, Bänfer 1, S. Kühlborn 4/1, Günther, Grothnes 2, Teichmann, Sauerwald, Lucas 5, Krug, Ivan, Ullrich, Herwig 2, Werner.

SR: Lambmann / Wagenbach - Z. 150. Zeitstrafen: 12 Minuten/8. Siebenmeter 1/1 - 2/2.

Von Marcel Glaser

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