Handball: Zwehren und Baunatal streben in Heimspielen Ende der Negativserie an

Oberligisten wollen die Wende

Kann wohl gegen den Spitzenreiter mitspielen: Baunatals Selina Schneider. Fotos: Fischer

kassel/baunatal. Für die beiden heimischen Handball-Oberligisten lief es zuletzt alles andere als zufriedenstellend. Die Frauen der HSG Zwehren/Kassel verloren dreimal in Folge, Liga-Konkurrent GSV Eintracht Baunatal sogar noch einmal mehr. Gibt es für beide Klubs am sechsten Spieltag in den Samstag-Heimspielen die erhoffte Wende zum Besseren?

DIE PAARUNGEN

Die HSG Zwehren/Kassel (8./3:7) empfängt im Duell der Tabellennachbarn die SU Mühlheim (7./5:5). Anwurf ist um 15.30 Uhr in der Heisebachhalle. Ungleich schwerer wird es wohl für die Großenritterinnen (12./1:9). Bei Schlusslicht Eintracht ist der verlustpunktfreie Spitzenreiter Oberursel zu Gast. Los geht es um 16.30 Uhr in der Halle der Erich-Kästner-Schule.

Das Personal

Der GSV kann wohl trotz einiger erkälteter Spielerinnen personell aus dem Vollen schöpfen. Selina Schneider hat zwar noch leichte Rückenprobleme, dürfte aber voraussichtlich mitwirken. Bei Zwehren fehlt Spielmacherin Sarah Panhans. Darüberhinaus geht im Team eine Erkältungswelle um. „Wir haben kaum eine Spielerin, die richtig gesund ist“, sagt Trainer Gunnar Kliesch.

DIE GEGNER

Aufsteiger Mühlheim macht über seine Linksaußen und die Rückraummitte Dampf. Zudem ist die Achse Kreisläufer-Rückraummitt stark. „Die Mühlheimerinnen machen das Spiel sehr breit“, erklärt Kliesch. „Oberursel spielt eine tolle Saison“, lobt Baunatals Trainer Rolf Schröder den Tabellenführer, der in der Deckung mit einer vorgezogenen Spielerin agiert.

Die Taktik

„Mit den Variationen in der gegnerischen Deckung kommen wir ganz gut zurecht. Alles steht und fällt mit einer besseren Chancenauswertung“, sagt Schröder, der zuletzt beim 18:23 gegen Eibelshausen/Ewersbach eine Wurfquote von 30 Prozent registrierte. „Damit hat man in der Oberliga keine Chance.“ Liga-Konkurrent Zwehren will sich auf die Tempogegenstöße konzentrieren. „Wir wollen aber auch aus einem strukturierten, intelligenten Aufbauspiel heraus kommen“, erläutert Kliesch.

Die Wende

„Wir haben nach den zwei Auswärtsniederlagen definitiv etwas gutzumachen. Dementsprechend werden wir auftreten“, verspricht Kliesch. Im GSV-Lager hofft man auf eine Initialzündung für die restliche Saison – zumal danach laut Schröder drei Spiele auf dem Programm stehen, in denen die Baunataler zwingend punkten müssen, um den Liga-Verbleib schaffen zu können.

Der Tipp

Schröder tippt auf ein Remis. Dabei hofft er auch auf viele Zuschauer: „Es lohnt sich. Es wird sehenswerter Frauenhandball geboten.“ Für Zwehrens Trainer Kliesch zählt indes nur ein Sieg.

Von Sebastian A. Reichert

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