Fünf Gründe, warum Böddiger das Topspiel gegen Kriftel gewinnt – Sa. 19 Uhr

Spiel des Jahres steht an

Ihre Torgefahr ist gefragt: Böddigers Vilte Duknauskaite steht am Samstag im Spitzenspiel gegen Kriftel vor einer schweren Aufgabe. Foto: Kasiewicz/nh

Böddiger. Mehr Spitzenspiel geht nicht: Mit den Handballerinnen des TSV Eintracht Böddiger und des TuS Kriftel duellieren sich am Samstag (19 Uhr, Stadtsporthalle Felsberg) die beiden Top-Teams der Oberliga um die Krone. Hier sind fünf Gründe, warum die besseren Karten auf Seiten der Eintracht liegen.

1.Der Heimvorteil. Böddiger gab in dieser Saison in heimischer Halle noch keinen Punkt ab. Im Schnitt erzielen Pregler, Duknauskaite und Co. 32 Tore, kassieren aber nur 21. Kriftel musste in zwölf Spielen erst fünf Mal auswärts antreten, gab dabei alle seine bisherigen drei Minuspunkte in Mörfelden/W. (20:31) sowie Bruchköbel (27:27) ab und gewann das Spiel in Baunatal nur knapp 25:24.

2.Die Ausgeglichenheit. „Es ist wichtig, die Tore gut zu verteilen“, sagt Rocsana Negovan. Damit sich des Gegners Abwehr nicht nur auf eine oder zwei Spielerinnen konzentrieren kann. Bisher geht das Rezept voll auf. Doch Kriftels Trainerin Ilka Fickinger hält dagegen: „Die mannschaftliche Geschlossenheit ist auch unser großes Plus diese Saison.“

3.Der Spielrhythmus. Der TuS begann die Rückrunde eine Woche früher als Böddiger, setzte dann aber gleich wieder einen Spieltag aus. Während die Negovan-Sieben nach dem überzeugenden Sieg gegen das bis dahin punktgleiche Hüttenberg auch in Leihgestern gefordert wurde und voll im Wettkampfmodus steckt, mussten die Kontrahentinnen nach zwei Kantersiegen gegen Bensheim/Auerbach II und den Tabellenletzten Sulzbach/Leidersbach II schon wieder aussetzen.

4.Der Revanchegedanke. Das erste Aufeinandertreffen gewann Kriftel 26:25. Siegt Böddiger im Rückspiel mit mindestens zwei Toren Differenz, spricht der direkte Vergleich bei Punktgleichheit am Saisonende für die Nordhessinnen. Der Sieg wäre dann quasi drei Punkte wert. Außerdem: „Das Hinspiel lief nicht gut. Das wollen wir nun gerade rücken“, sagt Negovan. Fickinger denkt überhaupt nicht an derlei Rechenspiele: „Im Erfolgsfall ist Böddiger einen Punkt vorn und dann wohl sowieso durch.“

5.Die Erfahrung. Mit Ausnahme von fünf Spielerinnen waren beim TSV alle bereits höherklassig am Ball. Von dieser breiten Erfahrung im Team profitieren Janina Köhler, Theresa Volk, Jennifer Pioro, Julia Rojan und Kathrin Benda automatisch. Bei Kriftel sind es mit Mareike Drucks, Isabell Göbel und Karoline Ruppert nur drei Spielerinnen, die mehr als Oberligaerfahrung vorzuweisen haben. „Spielerinnen wie Duknauskaite und Schene haben schon genug enge Matches bestritten und werden bei so einem Spiel ganz sicher nicht nervös“, stimmt Fickinger in diesem Punkt zu. (ko)

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