Oberliga: Böddiger ist bereit für den Hit – Pregler setzt auf die Geschlossenheit

„Tagesform entscheidet“

Bereit fürs Spitzenspiel: Böddigers Juliane Pregler (am Ball), hier zu sehen gegen Mörfeldens Maxi Gärtner. Foto: Hahn

Böddiger. „Es wird die Tagesform entscheiden, die stehen nicht umsonst so weit oben“, ist sich die Kapitänin sicher. Handballerin Juliane Pregler hat vor dem Oberliga-Kracher ihres TSV Eintracht Böddiger gegen den punktgleichen Tabellendritten TV Hüttenberg (Samstag, 19 Uhr, Stadtsporthalle Felsberg) Respekt vor dem Gegner, ist aber trotzdem guter Dinge: „Wir haben schon bewiesen, dass wir eine ausgeglichene Mannschaft haben, in der eine für die andere einsteht und jeder Verantwortung übernimmt“, setzt sie auf die überragende Geschlossenheit, mit der sich ihr Team über die Hinrunde auf den zweiten Tabellenplatz gespielt hat.

Vorbereitet auf Variationen

Rocsana Negovan sieht das als Trainerin naturgemäß analytischer: „Nach einer längeren Spielpause ist es immer schwer, den Rhythmus neu zu finden. Und dass man zu Hause auch verlieren kann, wo man auswärts gewonnen hat, haben wir letzte Saison gegen den gleichen Gegner gesehen“. Deshalb ist diesmal gerade das siegreich bestrittene Hinspiel (28:26) die Grundlage der Vorbereitung gewesen. Seit dem 3. Januar wird schon wieder trainiert, wobei unter anderem die verschiedenen Abwehrsysteme des TVH Bestandteile der Übungseinheiten waren. Um Überraschungen durch offensive oder kurze Deckungen gegen den eigenen Rückraum, wie eben im vergangenen September geschehen, erneut erfolgreich beantworten zu können.

Auch wenn es eine Begegnung direkter Konkurrenten um Meisterschaft und möglichen Aufstieg ist, ist von Druck nichts zu spüren. „Wir haben keinen und wir machen uns auch keinen, das macht unsere Stärke aus“, stellt Böddigers Spielmacherin selbstbewusst klar. Der „Spaß zu gewinnen“ (Pregler) ist Motivation und Antrieb zugleich und unterscheidet ein Spitzenspiel für sie und ihre Mitstreiterinnen nicht von anderen Partien. Rocsana Negovan kann das nur Recht sein. „Das Spiel wird wohl in den Köpfen entschieden“, vermutet sie. Und die sind, wie man den Worten ihrer Regisseurin unschwer entnehmen kann, ganz klar auf Erfolg fokussiert. (ko)

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