Handball-Oberliga: Zwehren verliert

Tiefschlaf kostet Zählbares

Felsberg. Ein zehnminütiger Tiefschlaf hat HSG Zwehren/Kassel womöglich wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt in der Handball-Oberliga der Frauen gekostet. Beim Tabellenzweiten Eintracht Böddiger verlor Zwehren 23:27 (13:13).

Nach zwei Siegen in Serie hatte sich die HSG viel für die Partie vorgenommen. „Wir haben aber leider nur teilweise an die Leistung angeknüpft“, erklärt Zwehrens Betreuerin Sigrid Griesel. Nach ausgeglichenem Spielbeginn setzte sich Böddiger erstmals beim 9:6 (10.) etwas ab. Der Vorsprung hielt bis kurz vor der Pause, ehe sich Zwehren den Ausgleich erkämpfte.

Die Entscheidung fiel dann aber kurz nach Wiederanwurf. Binnen zehn Minuten erspielten sich die Gastgeberinnen eine 20:14-Führung. „Dem Rückstand sind wir dann nur noch hinterhergelaufen und kamen nicht mehr ran“, erklärte die Betreuerin, die auch mit der Chancenverwertung ihres Teams nicht zufrieden war. „Es ist unser Manko, dass wir zu viele hundertprozentige Chancen liegen lassen.“ Vor allem aber kam auch der Rückraum der Gäste gar nicht zum Zug.

Enttäuscht aber war man auf Zwehrener Seite über die Niederlage nicht. „Kämpferisch war das eine sehr gute Leistung, und auch in der ersten Halbzeit haben wir gut gespielt“, sagte Griesel, die auch ein Sonderlob für Lena Kerwin übrig hatte: „Sie hat nicht nur viele Tore geworfen, sondern auch in der Deckungsarbeit überzeugt.“

Zwehren/Kassel: Ciupka, Wieden - Giese 5, Stunz 1, Küster, Daniel 1, Tampe, Bachmann 1, Kerwin 7, Hoppe 3, Kiwa 2/1, Appel 3, Waschinger. (msf)

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