Zwehren strebt Mittelfeldplatz an 

Böddiger und Kirchhof II droht der Abstiegskampf

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Muss mehr Verantwortung übernehmen: Böddigers Anne Kühlborn. 

Kassel. Mit den Handballerinnen der SG 09 Kirchhof II, der HSG Zwehren/Kassel und dem TSV Eintracht Böddiger starten drei nordhessische Vertreter in die neue Oberliga-Saison.

Während Zwehren einen Platz im Mittelfeld anstrebt, geht es für Kirchhof und Böddiger vor allem um den Klassenerhalt. Denn die Eintracht, die in den vergangenen Jahren immer zu den Top-Teams der Liga gehörte, hat einen großen personellen Aderlass zu verkraften. Mit Spielmacherin und Torjägerin Vilte Duknauskaite und Lena Hildebrandt haben wichtige Leistungsträgerinnen den Verein verlassen. Im Rückraum hängt nun viel von der talentierten Anne Kühlborn ab. Ergänzt wurde das Team durch die Jugendspielerinnen Filiz Eren, Maren Pollmer und Lea Wude sowie Sina Dieling (Baunatal). Zudem trennten sich die Felsbergerinnen erst vor wenigen Wochen von dem neuen Trainer Frank Hoffmann. Auf ihn folgte Lena Hildebrandt.

Deutlich ambitionierter ist die HSG Zwehren/Kassel. Gleich sieben Neuzugänge geben im Team von Trainer Gunnar Kliesch am Wochenende ihr Debüt, darunter unter anderem die starke Spielmacherin Jana Hoppe (Körle/Guxhagen) und die Drittliga-erfahrenen Linkshänderin Katrin Bänfer. Mit Janine Daniel, Kim Gerlach, Kathrin Hoppe und Maria Kiwa hat die HSG jedoch auch wichtige Leistungsträgerinnen verloren. In der sehr ausgeglichenen Oberliga dürfte es für die Zwehrenerinnen schwer werden, den dritten Platz der Vorsaison zu wiederholen.

Die Zweitliga-Reserve der SG 09 Kirchhof will sich nach dem Abstieg 2016 dauerhaft in Hessens höchster Spielklasse etablieren. SG-Coach Martin Denk setzt dabei auf kompromisslosen Tempohandball und eine gute Mischung aus erfahrenen und jungen Spielerinnen. Mit Lisa-Marie Berz und Christina Herbig stehen zwei Neuzugänge bereit. (mgx)

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