Mit Tempohandball visiert Frauen-Oberligist einen vorderen Tabellenplatz an

Zwehren will begeistern

Mit einem Lächeln in die neue Saison: Die HSG Zwehren/Kassel mit Trainer Gunnar Kliesch (vorn) sowie den Neuzugängen (von links) Sarah Panhans, Carina Salzmann, Carolin Löhrer, Katja Zeller, Sophie Gerner, Maren Dasenbrock, Meiken Appel, Meike Neumann, Aldijana Kicin und Karina Schleider. Foto: Schachtschneider

Kassel. Nach dem siebten Rang in der Vorsaison peilen die Handballerinnen der HSG Zwehren/Kassel nun einen Platz im oberen Tabellendrittel der Oberliga an. Der neue Trainer Gunnar Kliesch verspricht vor der zweiten Viertliga-Saison attraktiven Tempohandball.

„Mit dem Abstieg wollen wir definitiv nichts zu tun haben“, sagt der Lehrer, der mit seinem Team dem Auftaktspiel am Sonntag gegen die Bruchköbel entgegenfiebert (16 Uhr, Heisebachhalle). Nach nur fünfwöchiger Pause schuftete die HSG bereits seit Mitte Juni für die neue Spielzeit. Anfang September gab es in einem dreitägigen Trainingslager in Duderstadt den letzten Feinschliff. Vor allem arbeitete das Team an einer aggressiven, offensiv ausgerichteten Deckung. Die Zwehrenerinnen wollen ihre Gegner früh unter Druck setzen, um über die erste und zweite Welle zu Torerfolgen zu kommen.

„Körperlich sind wir nicht so stark, dass wir im Positionsangriff gegen starke Oberligisten bestehen können“, begründet Kliesch die Wahl der taktischen Mittel. „Die Zuschauer werden sich wundern. Es sieht vielleicht nicht nach einer 6:0-Deckung aus, was wir bevorzugt spielen werden, aber die Grundprinzipien dieser Deckung sind enthalten.“

Auf jeden Fall sind im Team nun neben Talenten auch etliche Routiniers. Rechtsaußen Carina Salzmann und Spielmacherin Sarah Panhans kamen von Liga-Konkurrent Baunatal, zudem holte Zwehren unter anderem die Regionalliga-erfahrene Aldiana Kilic. Karina Schleider (früher Mühlhausen) spielte in Bad Wildungen und Kirchhof. „Die Mädels sind fit, sehr hohes Tempo über 60 Minuten zu gehen“, sagt Kliesch nach einer Vorbereitung, die ein bisschen professioneller gestaltet wurde als in den Jahren zuvor. „Wir haben ein Ziel“, sagt der Trainer. „Wir wollen alle Heimspiele gewinnen.“

Von Sebastian A. Reichert

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