Zwehren/Kassel holt Derbysieg

Handball-Oberliga der Frauen: HSG gewinnt beim TSV Vellmar

Gefährlich: Alena Breiding ist hier in Wurfposition vor Maren Dasenbrock im Tor der HSG Zwehren/Kassel aufgetaucht und erzielt das 1:2. Kurze Zeit später schied sie verletzt aus. Foto: Fischer

Kassel. Freude auf der einen Seite, Niedergeschlagenheit auf der anderen. So ist das nun einmal, wenn die eine Mannschaft das Derby gewinnt und die andere verliert.

In diesem Fall durfte sich die HSG Zwehren/Kassel freuen, die das Sportkreisduell der Handball-Oberliga der Frauen beim TSV Vellmar mit 26:22 (13:10) für sich entschied.

Gunnar Kliesch, Trainer der HSG Zwehren/Kassel gehört zu denen, die sich freuen durften. „Es war ein taktisch erarbeiteter Sieg“, sagte Kliesch. „Wir haben die Spielweise des TSV Vellmar genauestens studiert und danach unsere Taktik erarbeitet.“ Die Mannschaft habe sich exakt an diese Taktik gehalten. „Es war letztlich ein Sieg dank einer hervorragenden Mannschaftsleistung.“

In der Anfangsphase der Partie vor 250 Zuschauern in der Vellmarer Großsporthalle konnte sich keine der beiden Mannschaften entscheidend absetzen. Zwar führte die HSG immer wieder mit einem Tor, doch meistens glich der TSV Vellmar postwendend wieder aus. Erst in den letzten fünf Minuten der ersten Halbzeit setzte sich die HSG etwas ab. Die junge Lena Alter hatte diese Phase mit zwei Treffern eingeleitet.

Nach der Pause nahm die HSG Zwehren/Kassel den Faden sofort wieder auf und führte 14:10 und 16:12 (37.). Dabei wieder zwei blitzsaubere Treffer von Lena Alter.

17:17 nach Auszeit

Doch nach einer Auszeit von TSV-Trainerin Rocsana Negovan hielt Vellmar wieder dagegen und machte aus dem 12:16 innerhalb von neun Minuten ein 17:17. Und wieder waren es die kleinen Unaufmerksamkeiten im Vellmarer Team, die mehr verhinderten. Beim 20:22 (55.) und 21:23 (56.) waren die Gastgeberinnen zwar noch zweimal dran. Aber dann machte die HSG Zwehren/Kassel noch drei Tore und der TSV keins, das Spiel war entschieden.

Zweikampf: Meike Naumann (links) von der HSG Zwehren/Kassel und Leonie Homburg (TSV Vellmar). Foto: Fischer

Der letzte Treffer zum 22:26-Endstand war ein direkt verwandelter Freiwurf von Carina Petrovszki nach dem Schlusspfiff der Unparteiischen Hofmann/Späth (Heuchelheim). Beide machten übrigens nicht immer einen souveränen Eindruck und harmonierten das eine oder andere Mal nicht mit einander in ihren Entscheidungen.

„Wir haben heute in der Abwehr nicht schlecht gestanden“, befand TSV-Trainerin Rocsana Negovan nach dem Spiel. „Aber im Angriff haben wir nicht das gebracht, was ich erwartet habe.“ Viel zu oft habe man wieder zu früh abgeschlossen und wieder seien auch die Abspielfehler gemacht worden. Dazu habe sie schon früh auf Alena Breiding verzichten müssen. Die war in der 14. Minute umgeknickt und verletzt ausgeschieden.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.