Hut ab vor Zwehrens Frauen

Sophie Gerner

Mörfelden. Angesichts der ungünstigen Voraussetzungen hat sich die HSG Zwehren/Kassel im Frauen-Oberligaspiel beim Tabellenzweiten Mörfelden/Walldorf trotz einer 26:30 (14:13)-Niederlage optimal verkauft.

Im elfköpfigen Aufgebot von Trainer Gunnar Kliesch standen acht Spielerinnen, die entweder erkrankt oder verletzt in das Spiel gehen mussten. Aber weil eine Spielabsage hohe Kosten verursacht hätte, entschloss sich der Verein dazu, die Reise nach Mörfelden anzutreten. Kliesch zieht den Hut vor seinen Spielerinnen, denen er eine taktisch und technisch hervorragende Leistung bescheinigt.

In den Schlussminuten sicherte sich der Tabellenzweite den Sieg, was angesichts einiger mit grippalen Infekten in die Partie gegangener Zwehrenerinnen kein Wunder ist. Erst als die Kräfte nachließen, erlahmte die Gegenwehr, sodass durchaus spekuliert werden darf, was gewesen wäre, wenn Kliesch elf gesunde Spielerinnen in Mörfelden hätte aufbieten können.

Ein Sonderlob des Trainers gab es schließlich für Torhüterin Sophie Gerner, die trotz eine schweren Erkältung 60 Minuten tapfer durchhielt und ihre Mannschaft mit prächtigen Paraden lange im Spiel hielt. (geb)

HSG: Gerner, Dasenbrock - Salzmann 4, Appel 4, Löhrer 1, Schwabach 1, Kiwa 3, Tampe 1, Daniel 2, Küster, Naumann 10/4

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