39 Gegentore

Mündener Torhüter im Stich gelassen

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Traf noch am häufigsten für die TG: Nico Backs.

Nienburg. Mit einer heftigen 24:39 (9:17)-Klatsche im Gepäck kehrten die Oberliga-Handballer der TG Münden vom Auswärtsspiel beim Tabellendritten HSG Nienburg nach Hause zurück.

„In den ersten zehn Minuten haben die Jungs gezeigt, was sie können“, war Trainer Matthias Linke mit der Anfangsphase mehr als zufrieden. „Da haben sie aggressiv verteidigt, ihre Chancen genutzt und gezeigt, wie man Handball spielt.“ Warum seine Mannschaft dann aber beim Stand von 5:5 plötzlich in das Muster der vergangenen Wochen zurückfiel, jede Menge Fehler ins Spiel einbaute und in der Folgezeit gegen einen starken, aber keineswegs übermächtigen Gegner chancenlos blieb, war Linke ein Rätsel. „Allein die Tatsache, dass Nienburg mindestens 15 Tore durch Tempogegenstöße erzielte, zeigt, wie hoch unsere Fehlerquote im Angriff war“, meinte der ratlose Coach.

Nachdem man bereits mit einem Acht-Tore-Rückstand in die Kabine gegangen war, nutzte Linke im zweiten Durchgang die Gelegenheit, allen Akteuren ausreichend Spielzeit zu geben. „Richtig gut machte seine Sache Nico Backs, der vor allem mit seiner perfekten Quote vom Siebenmeterpunkt aus zu überzeugen wusste“, lobte Matthias Linke. Fünfmal war der Kapitän an den Punkt getreten, fünfmal hatte er getroffen. Ebenfalls keinen Vorwurf habe man den beiden Torleuten Patrick Sonne und Mario Görtler machen können. „Sie wurden von ihren Vorderleuten einfach viel zu oft im Stich gelassen“, so Linke.

TG Münden: Sonne, Görtler – Backs 6/5, Bolse 4, Mangels 3, Fehling 2, Michalke 2, Kleinschmidt 2, Schilke 2, Prinz 1, Rohdich 1, Hartig 1. 

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