27:19 - HG Rosdorf deklassiert Jahn Duderstadt in eigener Halle

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Im Fallen erzielt Duderstadts Tobias Fritsch einen Treffer gegen Rosdorf. Die HGer Jannik Burgdorf und Hendrik Sievers (20) könne nicht mehr eingreifen.

Duderstadt. Was für ein Derby! Der TV Jahn Duderstadt wollte Revanche für die bei der HG Rosdorf-Grone im Hinspiel erlittene 30:34-Niederlage. Doch daraus wurde nicht – die Rosdorfer siegten auch im zweiten Spiel gegen die Eichsfelder in deren eigener Halle nach einer taktischen Glanzleistung deutlich mit 27:19 (15:14).

Die Rosdorfer gingen zunächst durch Sievers in Front, doch die erste Schwächephase der HGer nutzte der TV Jahn, um seinerseits nach 13 Minuten mit 5:2 in Führung zu gehen. In der Folge stabilisierten sich beide Abwehrreihen. Bei den Eichsfeldern ragte Torwart Trojanski heraus. Die Rosdorfer agierten zeitweise mit drei vorgezogenen Spielern in der Defensive und im Angriff mit zwei Kreisläufern: Daniel Menn und Jan-Patrick Burgdorf, wobei Menn gut mit Linksaußen Frölich harmonierte.

Nach 19 Minuten lagen die HGer wieder 10:9 vorn, den Duderstädtern unterliefen weiderholt technische Fehler. Jahn-Coach Thomas Brandes ließ Rosdorfs Sievers dann von Igor Schuldes in Manndeckung nehmen. Bis zur Pause hatte der Rosdorfer Hüne schon sechsmal getroffen, verwandelte dabei vier Strafwürfe. Bei Jahn war bis dahin der kroatische Torjäger Hrvoje Batinovic mit fünf Tore am erfolgreichsten. Mit einem knappen 15:14-Vorsprung gingen die HGer in die Kabine.

Auch nach der Pause zeigte sich die Deckung der HGer bärenstark. Sie ließ die Jahner kaum zur Geltung kommen. Zudem agierten die Rosdorfer taktisch sehr klug, führten die Duderstädter gegen Ende der Partie geradezu vor. 21:17 führte die HG, dann 22:19. In den letzten sechs Minuten ließ Rosdorf keinen Treffer mehr zu, baute den Vorsprung dank eines 5:0-Laufes sogar noch zum 27:19 aus.

Erfolgreichste Torschützen für Jahn waren Hrvoje Batinovic (6) und Tobias Fritsch (3), bei den Rosdorfern trafen Sievers (8/4), Mathis Ruck (5) sowie Aaron Frölich und Daniel Menn (je 4) am besten.

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