Handball-Oberliga Männer: Rosdorf gewinnt 24:17 gegen MTV Großenheidorn

HG arbeitet sich zum Sieg

Sechs Treffer: Rosdorfs Marlon Krebs (rechts) scheitert hier zwar an Großenheidorns Milan Djuric, war aber ansonsten erfolgreichster Werfer seines Teams. 2 Fotos: Jelinek/gsd

Göttingen. Das war mehr Handball-Arbeit und Handball-Qual als ein Handball-Spiel! Dennoch feierte die Mannschaft von Trainer Gernot Weiss am Ende eines teils überharten Spiels einen 24:17 (14:12)-Erfolg gegen den MTV Großenheidorn und bleibt damit seit mehr als einem Jahr zuhause ungeschlagen. Nun kann die HG mit sieben Punkten entspannt in das Spitzenspiel am kommenden Wochenende beim Aufsteiger MTV Braunschweig gehen.

„Wir haben eine starke Deckung gespielt“, meinte Weiss nach der Partie auch über die Tatsache, dass seine Mannschaft in der zweiten Halbzeit nur fünf Gegentore zuließ. „Gegen so eine Mannschaft tust du dich schwer.“

Viele Chancen ausgelassen

Hubertus Brandes markierte den ersten Treffer für die HGer, die dennoch mit 2:4 in Rückstand gerieten. Nach neun Minuten hatten sich die Rosdorfer aber berappelt und zum 5:5 ausgeglichen. Maxi Zech sorgte nach 14 Minuten für die 8:7-Führung. Doch die Gastgeber ließen wieder einmal viel zu viele Chancen liegen, so unter anderem Mathis Ruck, der einen Siebenmeter versemmelte.

Überhaupt spielten die HGer mehrere Angriffe zu schlampig zu Ende, verpassten damit einen höheren Vorsprung. „Wir sind immer nur zweiter Sieger“, monierte Coach Weiss während des Spiels. Dennoch ging es mit einem 14:12 in die Kabine – es hätte ein weitaus größerer Vorsprung sein müssen.

Nach dem Wechsel arbeitete sich die HG eine 16:13-Führung heraus, doch der MTV kam wieder auf 16:15 heran. Viele Nickligkeiten prägten die Partie, in der selten Spielfluss und Rhythmus aufkam. Trotzdem hieß es wenige Minuten später wieder 18:15 für das Weiss-Team. Nach dem 19:16 passierte sieben Minuten erstmal nichts. „Das war nur Abwehrgekloppe“, räumte Co-Trainer Lenny Pietsch ein. „Aber die nur fünf Gegentore in der zweiten Halbzeit waren natürlich okay.“

Avram bester Spieler

Fünf Minuten vor dem Ende, als die Gäste auch noch Liedtke durch eine rote Karte (3 x 2 min.) verloren, hieß es 21:16 für die Rosdorfer, die damit für die Entscheidung gesorgt hatten. Clemens Warnecke sorgte mit seinem ersten und einzigen Treffer für den Abschluss.

Weiss bezeichnete den Rumänen Vlad Avram als besten Mann seines Teams, da er MTV-Kopf Milan Djuric bei nur vier Tore gehalten hatte.

HG: Krüger, Scherf – Ruck 4/1, Krebs 6, Osei-Bonsu 1, M. Zech 2, Brandes 3/1, Menn 3, Nass 3, Avram, Quanz, Warnecke 1, Bohnhoff. (gsd)

Von Helmut Anschütz

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