Handball-Oberliga Männer: Das Burgenteam besiegt Burgdorf III mit 31:28

Balsam auf die wunden Seelen

Nörten-Hardenberg. Mit dem Abpfiff des Sonntagsspiels der Handball-Oberliga in Nörten gegen Mitaufsteiger TSV Burgdorf III fiel sowohl dem Trainer als auch den Spielern der HSG Plesse-Hardenberg ein Stein vom Herzen: Mit dem 31:28 (18:15)-Sieg stoppten sie endlich die schwarze Serie der vergangenen Wochen.

Und nicht nur das: Bei jetzt 26:28 Punkten ist Platz zwölf in der Abschlusstabelle als Minimum gesichert - und damit selbst bei einem zusätzlichen Absteiger zum Saisonende der Klassenerhalt für den Aufsteiger.

„Dieser Sieg“, freute sich HSG-Trainer Dietmar Böning-Grebe, „ist Balsam auf die wunden Seelen meiner Spieler - und auch auf meine.“ Seine Sieben haben von Beginn an hoch konzentriert aufgespielt. Defensiv stand die 6:0-Abwehr stabil. Dahinter gaben zunächst Christian Wedemeyer und dann (ab der 40. Minute) Markus Ahlborn der Mannschaft den nötigen Rückhalt. Vorn wurde diesmal vermehrt der richtige Zeitpunkt für den Abschluss abgewartet, was sich durchaus auszahlte.

Der nach wie vor angeschlagene Malte Jetzke war in der Offensive ein gescheiter Lenker des HSG-Spiels, in der Defensive wurde er von Hauke Lapschies abgelöst.

„Wir haben diese Begegnung von der ersten bis zur letzten Minute kontrolliert. Und das gegen einen durchaus starken Gegner, der auf Routiniers ebenso zurückgriff wie auf seine talentierte Bundesliga-Jugend.“ Tatsächlich lag die HSG nur zwei Mal hinten: beim 2:3 und beim 6:7.

HSG: Wedemeyer, Ahlborn - Brand 11/2, Herrig 5, P. Schindler 5, Grobe 3, Lapschies 2, Meyer 2, Glapka 2/1, Gloth 1, Brill, Endler, Jetzke, S. Schindler. (eko)

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