Bitteres Ende für Rosdorf in Nienburg

Nienburg. „Weil wir topfit sind!“ Mit beißender Ironie kommentierte Gernot Weiss die 31:33 (16:13)-Niederlage der HG Rosdorf-Grone in der Handball-Oberliga der Männer bei der HSG Nienburg. Der Trainer der Rosdorfer spielte damit auf die Schlussphase der Partie an, als die HGer in den letzten gut zwei Minuten noch einen 31:29-Vorsprung leichtfertig verspielten.

„Da hatten wir einfach keine Kraft mehr“, erklärte Weiss noch unter dem Eindruck der ersten Schlappe seiner Mannschaft nach zuletzt 15:1-Punkten. Und er ärgerte sich mächtig: „Durch einfache Tore haben wir ganz schnell das verschenkt, was wir uns vorher erarbeitet hatten.“ So lange die Kraft da gewesen sei, so der Rosdorfer Coach, habe sein Team, das wie erwartet auf Konstantin König (Lungenentzündung) verzichten musste, richtig gut gespielt.

Zu Anfang war die Partie ausgeglichen, ehe sich die Rosdorfer mit drei Treffern absetzen konnten und so auch zur Halbzeit vorn lagen. Nach dem Wechsel bauten die HGer ihre Führung sogar auf fünf Treffer aus. Doch es reichte eben nicht! Weiss: „Es war allein unsere Schuld, dass wir noch verloren haben. Richtig schade!“

HG: Krüger - Brandes 1/1, Kupzog 4, Müller 2, Bohnhoff 1, Frölich 8, Krebs 7, Bruns 4, Ruck 6/2. (haz/gsd)

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