Handball-Oberliga: VfL Hameln am Samstag letzter Heimgegner der Rosdorfer

HG braucht das Heimgesicht

Auszeit bei der HG Rosdorf-Grone: Rosdorfs Trainer Gernot Weiss gibt gestenreich Anweisungen, Maxi Zech (re.) nimmt eine Schluck aus der Flasche, vorne lauschen Hubertus Brandes (mit blauem Laibchen) und Torschützenkönig Marlon Krebs. Foto: Jelinek/gsd

Göttingen. Mit einem Sieg oder Unentschieden im letzten Heimspiel könnte die HG Rosdorf-Grone in der Männer-Oberliga ganze zwei Spielzeiten ungeschlagen bleiben.

Noch einmal richtig Spannung verspricht das letzte Heimspiel der HG Rosdorf-Grone in der Männer-Oberliga: Am Samstag (18.30 Uhr) ist der Tabellenfünfte VfL Hameln in der Sporthalle am Siedlungsweg zu Gast.

Die Mannschaft von Chefcoach Gernot Weiss und Co-Trainer Lenny Pietsch will unbedingt ihre Super-Serie wahren. Mit einem Sieg oder Unentschieden würde die HG zum 32. Mal in Folge zuhause ungeschlagen bleiben. Das bedeutet: Mehr als zwei komplette Spielzeiten lang! Eine Serie, die im höher- und mittelklassigen deutschen Handball fast einmalig sein dürfte.

In eigener Halle weisen die Rosdorfer in dieser Saison sagenhafte 29:1-Punkte auf; lediglich Nachbar Northeim staubte beim 23:23 im zweiten HG-Heimspiel den einzigen Zähler in dieser Saison ab. In der vergangenen Spielzeit waren die HGer in ihrer Halle am Siedlungsweg auf 28:2-Punkte gekommen, als sie nur bei den Remis gegen Dingelbe (jetzt SG Börde Handball) und Schaumburg Punkte ließen. Macht mit dem Sieg im letzten Spiel der vorletzten Saison (28:23 gegen Helmstedt) stolze 59:3-Zähler – die letzte Heimniederlage setzte es am 3. Mai 2014 beim 21:24 gegen Lehrte.

Keine Laufkundschaft

„Eine schöne Serie“, sagt Co-Trainer Pietsch. „Und wir haben nicht nur gegen Laufkundschaft gespielt.“

Offenbar hat Hameln auch schon etwas Bammel vor Rosdorf. „Die sind vor heimischen Publikum schon ewig lange unbesiegt“, wird Trainer Henning Sohl im Handball-Portal „zweitewelle.de“ zitiert. Beim Dritten sei grundsätzlich wenig zu holen, doch der VfL kämpfe noch um Rang vier. Zwei Punkte in Rosdorf wären aber eine Überraschung. Hoffnung mache, dass die HG zuletzt geschwächelt habe.

Doch auch Pietsch zeigt Respekt vor den „Rattenfängern“: „Der VfL hat eine großen Umbruch hinter sich, inzwischen aber schon wieder eine Super-Truppe. Das wird ein enges Spiel. Wir müssen uns wieder mit unserem Heim-Gesicht präsentieren und noch mal alles raushauen.“

Spannend, das es im letzten Heimspiel auch ein Duell der Torjäger geben wird, auch wenn der eine den anderen wohl kaum noch einholen wird. Hamelns starker Nachwuchsmann Tim Otto ist mit 183 Treffern Dritter der Torjägerliste gefolgt vom HGer Marlon Krebs (176 Tore).

Maxi Zech brach am Dienstag einen Trainingsversuch ab, Bohnhoff unf Brandes sind wohl dabei. (haz/gsd)

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