Handball: Die HSG Plesse-Hardenberg empfängt am Sonntag den Northeimer HC zu einem Testspiel

Burgenteam fordert den Nachbarn

Zurück aus dem Urlaub: Im Derby gegen Northeim gibt Dietmar Böning-Grebe die Kommandos beim Burgenteam. Archivfoto: zje

Bovenden / Northeim. In der Sporthalle in Bovenden kommt es am Sonntag ab 15 Uhr zu einem hochklassigen Handball-Testspiel: Der ambitionierte Verbandsligist HSG Plesse-Hardenberg empfängt den Oberligisten Northeimer HC. Kurz vor dem Start in die Punktrunde ein prestigeträchtiger Härtetest für die Teams.

Drei Wochen bleiben dem Burgenteam noch, um sich den letzten Schliff zu holen, beim NHC ist es nur noch eine. Für Plesses Mannschaftssprecher Julian Zwengel ist „Northeim der bisher stärkste Gegner“. Die Kreisstädter hätten beim 29:17 über den SVH Kassel gezeigt, über welche Qualitäten ihr Team verfügt. Zwengel: „Das ist eine Hausnummer!“ Immerhin kann der aus dem Urlaub zurückgekehrte HSG-Coach Dietmar Böning-Grebe für Sonntag aus dem Vollen schöpfen: Aus dem 18-er-Kader fehlen nur der verreiste Linksaußen Florian Brill und im linken Rückraum der angeschlagene Sebastian Schindler (Bänderdehnung im Knie). Wieder mit dabei ist Rechtsaußen Patrick Schindler. Sonntag wird man sehen können, wie weit die HSG darin ist, aus einer aktiven Defensive heraus ihr Spiel aufzuziehen.

NHC-Quartett fällt aus

Verletzungssorgen plagen das Northeimer Team vor dem nachbarschaftlichen Vergleich. Angeschlagen sind Kai Effler, Jan-Niklas Falkenhain, Rückkehrer Dennis Friedrichs und Jannes Meyer. „Die vier werden wir am Sonntag nicht einsetzen können. Aber ich hoffe, dass sie alle zum Saisonauftakt eine Woche später gegen die Handballfreunde Helmstedt-Büddenstedt wieder zur Verfügung stehen“, sagt Trainer Carsten Barnkothe. Ein mehr als dickes Fragezeichen steht dabei allerdings hinter Effler, der erneut mit seiner Ellenbogenverletzung zu kämpfen hat.

In den vergangenen Wochen hat die Mannschaft hart gearbeitet. „Ich sehe uns auf einem guten Weg“, sagt der Trainer. Gegen den Nachbarn Plesse-Hardenberg will er mit seiner Truppe weiter an der offensiven Deckung feilen. „Die 5:1-Formation mit Tim Gerstmann auf der vorgezogenen Position arbeitet schon ganz ordentlich“, lobt er. Gleichwohl gibt es auch noch einige Kritikpunkte: „Wir müssen mehr gegen den Ball arbeiten.“ (zdz/zhp)

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