Handball-Oberliga: Münden ist bei knüppelharten Rosdorfern zu Gast

„Das kann auch weh tun“

Testete beim Spiel in Hameln schon mal die Härte der Abwehr: TG-Spieler Lukas Michalke. Foto: Brandenstein

Hann. Münden. Der 8. Mai war ein Freitagabend, und Handball-Oberligist TG Münden wurde von der HG Rosdorf/Grone förmlich verprügelt. Das damalige 25:33 in eigener Halle endete sogar mit einem Eklat, als Rosdorfs Trainer Gernot Weiss die Fragerunde nach Spielschluss vorzeitig verließ. Heute ist wieder Freitag. Und erneut treffen die südniedersächsischen Konkurrenten aufeinander – diesmal in Rosdorf (Anwurf: 20 Uhr).

„Wir müssen uns einfach auf diese grenzwertige, körperbetonte Spielweise der Rosdorfer einstellen und sind auch darauf angewiesen, dass die Schiedsrichter nicht alles durchgehen lassen“, wählt Mündens Trainer Frank Janotta deutliche Worte. „Das Rosdorfer Spiel ist nur auf Zerstörung ausgerichtet“, fügt er an.

Das bekam zuletzt in Rosdorf der eigentlich sehr robuste MTV Großenheidorn zu spüren. Allerdings könnte er mit seiner Leistung zumindest in der ersten Halbzeit auch als Mündener Vorbild dienen. Im ersten Durchgang hielten die Gäste den Rückstand mit 12:14 in Grenzen. Sie ließen sich nicht einschüchtern und konnten zudem auf einen guten Torhüter bauen.

Beides wird auch für die TG heute Abend wichtig sein. „Das kann im Spiel auch mal weh tun, aber wir haben versucht, uns mental darauf einzustellen“, berichtet Janotta. Auch spielerisch wird das Derby völlig andere Anforderungen stellen als zuletzt das Gastspiel in Hameln. Die TG wird es mit einer extrem offensiven 3-2-1-Deckung zu tun bekommen, gegen die die Rückraumschützen kaum zum Abschluss kommen werden. Umso wichtiger wird ein effizientes Laufspiel sein, an dem sich auch die beiden Außen und der Kreisläufer beteiligen müssen. Nur so kann es eine Chance geben. (mbr)

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