Handball-Oberliga Männer: HG gegen Northeim

Derby-Vorfreude bei Rosdorfs Warnecke

Clemens Warnecke

Göttingen. Clemens Warnecke (28) ist einer von den fünf Neuzugängen bei Handball-Oberligist HG Rosdorf-Grone. Wie hat er den Sprung von Verbandsligist MTV Moringen, der sich gerade aus der Liga zurückgezogen hat, in die 4. Liga gemeistert?

„Meine neue Mannschaft hat es mir einfach gemacht, reinzufinden“, sagt Warnecke, der in Moringen aufwuchs und dort auch einen Freundeskreis hat. Er spielt zum ersten Mal in der Oberliga. „Der Reiz, in dieser Liga zu spielen, war immer da. Ich wollte diesen Schritt nochmal wagen“, beschreibt der Prozess-Ingenieur, der in Göttingen bei Sartorius arbeitet, seine Gründe für den Wechsel. Zudem war die Lage beim MTV, bei dem er seit dem 13. Lebensjahr gespielt hat („Ich habe mich beim MTV immer wohlgefühlt“), durch den Abgang mehrerer Stammkräfte nicht gerade rosig. „Es stagnierte, es war keine Perspektive mehr da.“

Die Vorbereitungsphase war für Warnecke schon eine Umstellung. Mehr Intensität im Training, auch mehr Zeit dafür – „den Sprung merkt man schon“, sagt der Rückraumspieler. Auch bei Trainer Gernot Weiss. „Er fordert viel, erkennt aber an, wenn man das dann auch umsetzt. Er hat ein gutes Standing in unserem Team“, so Warnecke.

Allerdings sei die Vorbereitungsphase schwierig gewesen, da die eigene Halle nicht zur Verfügung stand und die HGer immer umziehen mussten. Warnecke: „Der Integrationsprozess zieht sich noch über die ersten Spiele hin.“

Mit Maximilian Zech, einem der weiteren HG-Neuzugänge, ist er eher nicht vonnöten. Zech und Warnecke kennen sich vom MTV Moringen, sie haben dort gemeinsam gespielt und sind befreundet. Zech kam vor der Saison vom SV Alfeld nach Rosdorf, war dort Oberliga-Torschützenkönig. Zusammen soll es nun auch bei den HGern vorwärts gehen.

Am besten schon mit dem zweiten Saisonsieg am kommenden Samstag (18.30 Uhr) im Derby gegen den Northeimer HC. (haz/gsd) Foto: zje/gsd-nh

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