Handball-Oberliga Männer: Rosdorf in Hameln

Dünne Generalprobe, bessere Premiere?

Zieht aus dem Rückraum kraftvoll mit dem Ball ab: Rosdorfs Rumäne Vlad Avram. Foto: zje/gsd

Göttingen. Gibt es nach einer eher dünnen Generalprobe nun eine umso bessere Premiere? Darauf hoffen jedenfalls die Oberliga-Handballer der HG Rosdorf-Grone, die am Samstag (19.15 Uhr) zum ersten Auswärtsspiel des neuen Jahres nach Hameln fahren müssen.

Gegen Verbandsliga-Spitzenreiter HSG Plesse zeigte das Team von Cheftrainer Gernot Weiss vor allem in der zweiten Halbzeit beim 26:29 eine dürftige Leistung, die allerdings aber auch mangelnden Wechselmöglichkeiten geschuldet war. Hubertus Brandes, Vlad Avram und Sebastian Bruns fehlten ebenso wie Daniel Menn. Zumindest die ersten drei sind nun beim VfL Hameln wieder dabei, Avram ist aus seiner Heimat Rumänien zurückgekehrt, Brandes’ Schulterprobleme sind wieder verschwunden, Bruns steht auch wieder zur Verfügung. Allein Kreisläufer Menns Einsatz steht in den Sternen.

Respekt vom Kontrahenten

Ausbaufähig ist noch Rosdorfs Auswärtsbilanz von 8:6-Punkten. Auch dies verdeutlicht, was auf die HGer zukommen wird: Ex-Bundesligist Hameln weist eine stolze Heimbilanz von 15:3-Zählern auf, hat nur gegen Oberliga-Rückkehrer Barsinghausen mit 30:32 verloren und gegen Spitzenreiter Braunschweig beim 22:22 einen Punkt abgegeben.

„Hameln hat ein Klasse-team“, zeigt HG-Co-Trainer Lenny Pietsch Respekt vorm kommenden Kontrahenten. Torwart Rosenthal ist einer der besten der Liga, und zum jungen Rückraum-Linken Tim Otto sagt Pietsch nur: „Holla, die Waldfee!“ (haz/gsd)

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