Handball-Oberliga: Mündener fahren gegen Wittingen ersten Heimsieg ein

Effektiv wie lange nicht

TG im Freudenrausch: Nach dem ersten Heimsieg feierte das Team ausgelassen.

Hann. Münden. Rechtzeitig vor dem Derby in Duderstadt (Freitag, 20 Uhr) tat Handball-Oberligist TG Münden etwas für sein Selbstvertrauen. Gegen den ersatzgeschwächt angetretenen Aufsteiger VfL Wittingen spielte die Mannschaft von Frank Janotta besonders in der zweiten Hälfte wie aus einem Guss und gewann haushoch mit 36:23 (18:14). Der Jubel bei den gut 200 Zuschauern war groß, nachdem der erste Heimsieg der Saison feststand.

„Wir waren vor dem Spiel schon etwas nervös. Umso schöner, dass es dann so gut geklappt hat“, freute sich auch der beste Torschütze des Abends, der treffsichere Thomas Eisenbach. Die Partie eröffneten die Gastgeber stürmisch und warfen gegen die mit zwei Kreisläufern beginnenden Wittinger ein 4:1 heraus. Doch die Gäste kamen vor allem dank der Treffer von Torben Banse wieder heran (9:8). Das blieb nicht lange so. Jendrik Janotta machte auf der Mitte das Spiel schnell, der gut aufgelegte Backs, Mendisch, Grambow und Eisenbach nutzten die entstehen Lücken. Nicht zuletzt waren es zahlreiche Konter, die die TG auf die Siegerstraße brachten. Ein Verdienst des gut parierenden Alexander Klocke im Tor.

Trotzdem war von dem späteren Kantersieg zur Pause noch nichts zu ahnen. Doch dann brillierte die TG mit einer in dieser Saison noch nicht gesehenen Effektivität im Abschluss. Im zweiten Durchgang versenkten die Mündener 18 von 23 Würfen.

Dem konnten die nun in der Offensive abbauenden Wittinger nicht viel entgegensetzen. Zwischen dem Wiederanpfiff und der 40. Spielminute fiel die frühe Vorentscheidung. Thomas Eisenbach erzielte vier Tore in Folge, Alexander Klocke hielt einen Siebenmeter, und Björn Spangenbergs Kontertor (langer Pass von Klocke) sowie Kai Michalkes gekonnter Abschluss schraubten das Ergebnis auf 24:16. „Endlich haben wir mal die Konzentration und das Tempo hoch gehalten und auch kaum technische Fehler gehabt. Duderstadt wird jetzt gewarnt sein“, sagte Frank Janotta mit Blick auf das bevorstehende Duell im Eichsfeld.

Pech hatte Maximilian Berndt. Bei seinem sehenswerten Treffer zum 17:12 fiel der Rechtsaußen, der wie Johannes Oppermann und Matthias Linke aus der zweiten Mannschaft aushalf, so unglücklich, dass er sich die linke Schulter auskugelte. Mannschaftsarzt Georg Fieseler handelte schnell, renkte sie wieder ein. Eine Operation sei aber noch nötig, so Fieseler.

TG Münden: Klocke, Eilers - Eisenbach 9/3, Backs 7, Mendisch 6, Grambow 6/1, Michalke 2, Rentsch 2, Janotta 1, Spangenberg 1, Oppermann 1, Berndt 1, Ritz, Linke. Hinweis: Das Heimrecht für die Partie gegen Helmstedt wurde getauscht. Die TG erwartet nun den Tabellensechsten am 29. November in eigener Halle.

Von Manuel Brandenstein

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