Handball-Oberliga Männer: Burgenteam bringt den Tabellenführer an den Rand einer Niederlage

Am Ende geht Plesse die Kraft aus

Großenheidorn. Hoch erhobenen Hauptes durften die Oberliga-Handballer der HSG Plesse-Hardenberg am Samstag die Halle des MTV Großenheidorn verlassen. Nach dem 33:32 (15:16)-Sieg des Tabellenführers räumte selbst dessen Trainer Marc Siegesmund ein, dass zwei Punkte für die HSG ganz gewiss nicht unverdient gewesen wären.

Dabei trat der Gast unter erschwerten Bedingungen an: Hauke Lapschies blieb verletzt zuhause. Der ebenfalls verletzte Malte Jetzke nahm als Betreuer Platz auf der Bank. Dritter Ausfall war dann Marvin Grobe, der beim ersten Angriff so rüde gefoult wurde, dass die Partie für ihn nach noch nicht einmal 60 Sekunden beendet war. Und schließlich musste noch Sebastian Schindler das Warmmachen abbrechen, weil seine Patellasehne nicht mitspielte.

„Damit blieben uns für den Rückraum mit Brand, Gloth, Herrig und Sültmann ganze vier Akteure. Unter diesen Umständen hat die Mannschaft, die lange Zeit beim Tabellenführer das Spiel bestimmte, eine Riesenleistung abgeliefert.“ Vom 4:3 (9. Minute) bis zum 21:18 (39.) lag die HSG nahezu beständig vorn. Erst nach Smidts Ausscheiden (54./dritte Zeitstrafe) setzte Großenheidorn sich vorentscheidend auf 29:27 (55.) ab.

HSG: Ahlborn, Wedemeyer - Brand 7/2, Endler 5, Herrig 4, Smidt 4, Sültmann 4, P. Schindler 3, Gloth 2, Meyer 2, Ozimek 1. (eko)

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