Heimpremiere gegen MTV Vorsfelde am Samstag – Mannschaft hofft auf volle Ränge

Freier Eintritt zu TG-Spiel

Hatten bislang nicht wirklich einen Grund zum Jubeln: die Mündener Handballfans. Trotzdem hofft die TG-Mannschaft am Samstag auf eine gut gefüllte Gymnasiumshalle. Archivbild: Brandenstein

Hann. Münden. Das lange Warten der Mündener Handballfans hat am Samstag ein Ende. Auch wenn sich viele die Vorgeschichte des ersten Saisonheimspiels der TG Münden anders erhofft hatten, dürfte das Interesse an der Partie gegen den MTV Vorsfelde (Samstag, 19.15 Uhr, Gymnasiumshalle) groß sein. Zumal die TG nun auch noch beschloss, freien Eintritt zu gewähren. Dauerkartenkunden erhalten ein Freigetränk.

Die einmalige Aktion soll ein Dankeschön an die Zuschauer darstellen, die noch nie zuvor so lange auf ein Heimspiel warten mussten. Seit September spielte die TG in der Handball-Oberliga 13 Mal hintereinander auswärts und verlor – wie bekannt – genauso oft. Traditionell gibt es im letzten Heimspiel vor Weihnachten Aktionen für die Zuschauer. Da sich die TG ausgerechnet in diesem Premierenspiel als Tabellenletzter vorstellt, hofft sie durch die Freikarten-Aktion einen zusätzlichen Anreiz zum Besuch der Partie zu bieten.

„Ich hoffe, jeder TG-Fan bringt seine ganze Familie mit und wir haben am Samstag trotz unserer Niederlagen ein echtes Heimspiel“, hofft TG-Kapitän Jann Rentsch. Der 30-Jährige sieht für seine gebeutelte Mannschaft nun andere Vorzeichen: „Die Motivation, in eigener Halle spielen zu dürfen, bringt unsere ohnehin schon hohe Motivation sicherlich auf eine neue Stufe. Ich glaube, wir müssen sogar aufpassen, am Samstag nicht übermotiviert ins Spiel zu gehen. Wir müssen die Ruhe bewahren.“

Für Reiner Schmitz, den zweiten Vorsitzenden der TG, ist dieses Spiel auch eine Art Neustart: „Ich bin sicher, dass es noch möglich ist, den Schalter umzulegen. Ich sehe eine günstige Konstellation.“ Schmitz glaubt, dass die Heimspielatmosphäre Kräfte freisetzen kann, die in den zurückliegenden Partien zumindest in der Schlussphase öfter mal gefehlt haben. Den Klassenerhalt hat er noch nicht abgeschrieben. „Ich glaube, dass man dafür mindestens 20 Punkte benötigt“, so der ehemalige TG-Aufstiegstrainer. Da käme natürlich der erste Saisonsieg gegen den MTV Vorsfelde, der diesmal nichts mit dem Aufstiegsrennen zu tun haben wird, gerade recht. (mbr)

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