Niederlage gegen Eintracht Hildesheim II

Handball-Oberliga: Siegesserie vom HG Rosdorf-Grone ist vorbei

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Wieder einmal bester Torschütze der Rosdorfer: Marlon Krebs (hier am Ball gegen Plesses Carsten Beyer und Eike Gloth) traf in Hildesheim ebenso siebenmal wie Maxi Zech.

Göttingen. Die tolle Serie der Oberliga-Handballer der HG Rosdorf-Grone mit 16:0- Punkten in Folge ist zu Ende. Am Mittwoch verlor das Team von Trainer Gernot Weiss mit 33:35 (13:14) bei Eintracht Hildesheim II.

Zuletzt hatte das Team um Torwart Julian Krüger, der diesmal nicht seinen besten Abend erwischt hatte, am 16. Januar beim 26:29 in Hameln verloren. Zu einer neuen Serie ansetzen können die Rosdorfer nun bereits am Samstag (18.30 Uhr) im nächsten Heimspiel gegen die SG Börde Handball, den früheren TV Eiche Dingelbe.

Vier Spieler aus der 3. Liga

Wie von der HG befürchtet setzten die abstiegsgefährdeten Hildesheimer in diesem Nachholspiel, das im Januar wegen des EM-Finales verschoben worden war, vier Spieler aus ihrer Drittliga-Mannschaft ein, darunter Torhüter Max Kroll. So hatten die Eintrachtler auch auf der Torhüter-Position ein klares Plus, wie der sonstige Rosdorfer Co-Trainer Lenny Pietsch selbstkritisch anmerkte. Pietsch war diesmal sogar selbst Chefcoach, da Gernot Weiss derzeit eine Ausbildung zum Heilpraktiker in Berlin macht und auch am Samstag gegen die SG Börde nicht da sein wird.

Pietsch ist daher am Samstag im Doppel-Einsatz. Zuerst coacht er die HG-Frauen um 14 Uhr in Hannover. Danach düst er schnell zurück, um ab 18.30 Uhr die Männer betreuen zu können – Lenny Pietsch, Rosdorfs „Hans Dampf in allen Gassen“.

Nach der Niederlage in Hildesheim kritisierte Pietsch offen die Einstellung des HG-Teams. „Wir waren nicht aggressiv genug und haben im Angriff zu früh abgeschlossen.“ Auch gegen das Feldspieler--Trio aus der Eintracht-Ersten hatte die HG wenig zu bestellen. Pietsch: „Wir wurden ziemlich auseinander genommen.“ So traf Hildesheim Maurice Lungela allein elfmal. „In der ersten Halbzeit hatten wir fünf gute Minuten, in der zweiten acht“, meinte Pietsch. „Gegen die SG Börde müssen wir wieder ein anderes Gesicht zeigen. Sie ist eine unangenehme Mannschaft, die viel mit Kraft und Kampf spielt.“

HG: Krüger, Ziegler - Krebs 7, Ruck 4, Osei-Bonsu, Menn 4, Avram 4, Naß 3, Zech 7, Brandes 4, Bohnhoff, Quanz. (haz/gsd)

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