Gegen MTV Großenheidorn

35 Tore reichen TG Münden nicht

Schied schon in der Anfangsphase des Spiels aus: Lukas Michalke (beim Wurf). Foto: Arning

Großenheidorn. Trotz einer deutlichen Steigerung hat Handball-Oberligist TG Münden beim MTV Großenheidorn eine 35:37 (17:18)-Niederlage hinnehmen müssen.

Im zwölften Auswärtsspiel in Folge verkauften sich die von Markus Piszczan trainierten Mündener teuer. Von Verunsicherung keine Spur, die Mannschaft ging selbstbewusst in das Spiel. Erst in der Schlussphase geriet Münden auf die Verliererstraße, was zum Teil der Schiedsrichterleistung als auch der frühzeitigen Verletzung von Lukas Michalke geschuldet war. Michalke schied nach einem Zusammenprall nach acht Minuten mit Knieverletzung aus. Damit fehlte in den Schlussminuten eine Alternative im Rückraum, wo Christian Grambow auf sich allein gestellt war.

„Ein Unentschieden wäre gerecht gewesen, wir haben vergessen die Big Points zu machen. Die hat heute Großenheidorn gemacht“, erklärte Piszczan, der sich mit seinem Großenheidorner Pendant Goran Krka über eine schlechte Schiedsrichterleistung einig war. Mit 35 Toren könne man auswärts gewinnen, so der Coach. „Es nützt aber nichts, wenn man keine Punkte hat“, sagte Piszczan, dessen Mannschaft über 60 Minuten hinweg die richtige Einstellung und einer hervorragende Moral zeigte.

Das Spiel verlief bis zur 50. Minute ausgeglichen, hüben wie drüben gab es Führungen, die vom Gegner schnell wieder egalisiert wurden. Neben Grambow zeigte Nico Backs mit neun Toren eine herausragende Leistung.

Entscheidend war die Schlussphase. Münden drehte das 19:22 (35.) zum 27:26 (44.), führte nach einem Treffer von Björn Prinz in der 49. Minute noch 30:29. Im Anschluss spielte der Gastgeber die höhere Breite im Kader aus. Vor allem der halblinke Christoph Lindemann setzte seinen Körper und die Zweikampfstärke ein, ging mehrfach durch jetzt zu offene Nahtstellen der Mündener Abwehr.

Als Lindemann zum 33:30 (53.) traf war es eine kleine Vorentscheidung. Münden gab sich nicht auf, versuchte alles um noch einmal zurückzukommen, hatte aber gerade in dieser wichtigen Phase keine Torhüterleistung. Die mitgereisten Fans waren dennoch zufrieden. Es sei das beste Spiel bisher gewesen, so kam es unisono aus der mitgereisten Gruppe.

TG Münden: Voß, Gerland - Grambow 12/6, Backs 9, Prinz 4, Janotta 3, Rentsch 3, Oppermann, Bolse 2, Michalke 1, Lieberknecht 1, Toll.

Von Heinz-Gerd Arning

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