Handball-Oberliga Männer: HG-Trainer Weiss zog Zügel vor Topspiel gegen Nienburg an

Topspiel für HG Rosdorf-Grone: Herausforderung wie Himalaya

Voller Einsatz am Kreis: Rosdorfs Jan-Patrick Bohnhoff (51) gegen Soltaus Edwin Hamidic (li.). Ob „JP“ nach einer Erkrankung spielen kann, ist aber noch offen. Rechts hinten Jan-Philipp Naß. Foto: Jelinek/gsd

Göttingen. „Dieser Dienstag war nicht gerade lustig“, sagt Lenny Pietsch. Wenn schon der Co-Trainer von Handball-Oberligist HG Rosdorf-Grone so redet, kann man sich in etwa vorstellen, wie Trainer Gernot Weiss sein Team nach der 29:30-Blamage beim Tabellenvorletzten SV Alfeld rangenommen hat.

Pietsch: „Das war zumindest ein halbes Straftraining.“ Chefcoach Gernot Weiss schwächt indessen ab: „Das war im Rahmen des Normalen. Wir haben ja in Alfeld auch Fehler gemacht.“

Für Weiss seien es aber nur 45 Minuten „Warmmachen“ gewesen“, bringt Pietsch zum Ausdruck, dass einige Akteure „ziemlich fertig“ gewesen seien. Damit war die Pleite allerdings auch abgehakt, der Blick richtet sich wieder nach vorn auf das Heimspiel gegen die HSG Nienburg, die als Meister vergangene Saison auf den Aufstieg aus wirtschaftlichen Gründen verzichtete und dafür mit einem Punktabzug bestraft wurde. Die HSG um den ehemaligen Rosdorfer Torwart Christoph Büthe wollte lieber weiter in der 4. Liga spielen.

Inzwischen haben sich die Nienburger, die zunächst nur einen kleinen Kader hatten, auf den dritten Platz vorgeworfen. 17:5 Punkte weisen sie gegenüber den HGern (15:7) auf, so dass es nun zu einem spannenden Duell des Tabellenvierten gegen den Dritten kommt.

Und Achtung: Die HSG reist mit zuletzt neun ungeschlagenen Spielen an, gab nur am vorletzten Spieltag in Helmstedt (27:27) einen Punkt ab. Verloren gingen lediglich die beiden Partien zum Saisonauftakt gegen Großenheidorn (28:32) und bei Spitzenreiter Braunschweig (23:26). Diese Zahlen dürften die Rosdorfer schon genug sensibilisieren für die harte Nuss, die sie am Samstag knacken müssen und wollen. Weiss: „Die Herausforderung gegen Nienburg ist so hoch wie der Himalaya.“

Pietsch: „Allen ist klar, dass es gegen Nienburg eine deutliche Steigerung geben muss.“ (haz/gsd)

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