HG-Männer 31 Mal zuhause unbesiegt

Erfolgreich: Rosdorfs Sebastian Quanz (am Ball) lässt Wittingens Torwart Bastian Albrot keine abwehrchance und erzielt einen seiner zwei Treffer. Foto: Jelinek/gsd

Göttingen. Diese Serie mutet inzwischen schon unheimlich an. Die Männer der HG Rosdorf-Grone blieben in der Handball-Oberliga saisonübergreifend nun bereits 31 Mal zuhause ungeschlagen. Da passt es nur zu gut, dass das Team von Trainer Gernot Weiss exakt 31 Tore beim 31:24 (14:10) gegen den VfL Wittingen erzielte.

Nicht eine Sekunde lang gab es während dieser Partie auch nur den Hauch eines Zweifels am späteren Erfolg der Gastgeber, die von Beginn an das Heft in die Hand nahmen, schnell mit 5:1 in Führung gingen. Es dauerte immerhin bis zur zwölften Minute, ehe die Gäste durch ihren mit neun Treffern besten Werfer Kai Lemke ihr zweites Tor zum 2:5 erzielten.

HG probiert viel aus

Der HG-Coach nahm diese Begegnung zum Anlass, um Etliches auszuprobieren. So spielten die Rosdorfer häufig mit sieben Feldspielern, was die Gefahr in sich barg, dass bei Ballverlust das HG-Gehäuse verwaist war. Doch sehr selten hatten die Wittinger die Gelegenheit, dies nutzen zu können, weil sie auch gedanklich häufig nicht auf der Höhe waren.

Alle Spieler setzte Weiss ein, und Till Herthum auf Linksaußen und auch Clemens Warnecke als Spielmacher nutzten diese Chance, sich zu zeigen. „Manchmal fehlt den beiden aber auch noch das nötige Selbstvertrauen“, erkannte Weiss, war aber mit dem Auftritt beider Spieler zufrieden.

In der 22. Minute musste der bis dahin mit vier Toren erfolgreichste Rosdorfer Werfer Maximilian Zech wegen eines Bänderverletzung das Parkett verlassen. Später erwischte es auch noch Rosdorfs Abwehrchef Jan-Patrick Bonhoff mit einer Zerrung. Weiss hofft aber, dass die Verletzungen nicht sehr gravierend sind.

Gäste in Offensive harmlos

Wittingen nutzte Mitte der ersten Halbzeit einen leichten Hänger der HG, kam auf 7:9 heran. Doch Rosdorf konterte erfolgreich, zog schnell wieder auf 12:7 davon, weil in der Defensive gegen harmlose Wittinger, die sehr statisch und ohne Ideen in der Offensive agierten, wieder konzentriert gearbeitet wurde. So war denn Weiss auch mit der Defensivarbeit seines Teams in der ersten Halbzeit durchaus zufrieden. „Da haben wir Vieles richtig gemacht“, so der HG-Trainer.

In den zweiten 30 Minuten kamen die Wittinger, die noch nicht ganz sicher den Klassenerhalt in der Tasche haben, auf nicht mehr als fünf Treffer heran. Mathis Ruck schickte Weiss erst in der zweiten Halbzeit auf die „Platte“. Ruck gelangen in kurzer Zeit drei Treffer in Folge. Dennoch war Weiss am Ende nicht ganz zufrieden trotz des klaren Sieges. „Man merkt doch, dass es vorn ab und an noch hakt“, bermängelte er die Offensivleistung.

HG: Krüger, Ziegler – Osei-Bonsu 1, Ruck 3, Zech 4, Krebs 5, Naß, Avram 3, Warnecke 4, Bruns 5, Bohnhoff, Quanz 2, Herthum 4. (gsd)

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