Handball

HSG 24:33, aber Plesses Neuer trifft sofort

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Traf gleich zum Einstand: Marlon Krebs (rechts), der aus Northeim zur HSG wec hselte, schließt gegen Thorben Günther (links) und Darwin Helmsing ab. 

Bovenden – Noch müssen die Fans des Handballoberligisten HSG Plesse/Hardenberg auf das Durchstarten ihres Teams in der Rückrunde warten: Am Samstag unterlag die Mannschaft Artur Mikolajczycks in der Bovender Sporthalle am Wurzelbruchweg dem Tabellenzweiten MTV Vorsfelde völlig verdient mit 24:33 (12:18).

Der HSG-Coach ließ an der Berechtigung des Gästesieges keine Zweifel: „Vorsfelde hat schon stark gespielt. Und uns hat der überragenden Timon Wilken im Vorsfelder Tor zu viele Würfe weggenommen.“

Das traf vor allem für die zwölf Minuten zwischen dem 12:17 (29. Minute) und 13:21 (41.) zu, in denen die Hausherren zum zweiten Mal schlecht in diese Partie kamen. Anfangs lagen sie schon 1:4 (5.) zurück, ehe sie in Tritt kamen, und den Start in die zweite Halbzeit verpatzten sie ebenfalls, als sie erstmals elf Minuten nach dem Wiederanpfiff trafen. Spätestens beim 13:23 (44.) war die Partie gelaufen.

Dabei hatten die Hausherren sich durchaus etwas vorgenommen für das Spiel gegen den Tabellenzweiten, schließlich hatten sie bislang in den Heimspielen gegen die Mannschaften der oberen Tabellenhälfte vielfach besser ausgesehen als gegen die Teams der „eigenen Preisklasse“. Diesmal wurde daraus nichts, weil die HSG in beiden Halbzeiten einfach nicht richtig in Schwung kam: So glückte vor der Pause das erste Gegenstoßtor erst in der 23. Minute. Bis dahin fehlte es dem Spiel der Hausherren an Geschwindigkeit. Was Vorsfelde regelmäßig glückte, nämlich HSG-Ballverluste in leichte Tore umzusetzen, fehlte dem Burgenteam - auch weil Vorsfelde nur wenig Ballverluste produzierte.

Hinzu kam, dass die Unparteiischen Fabian Riehn/Stephan Schönfeld mitunter zu streng mit den Hausherren und zu freundlich mit dem Gast umgingen. So mancher HSG-Angriff wurde wegen eines Stürmerfouls unterbunden, während MTV-Angreifer des Öfteren nahezu unbelästigt von den Schiedsrichtern durch die HSG-Abwehr pflügen durften.

Wichtiger als die - ja nicht völlig überraschende - Niederlage, waren zwei andere Dinge. Positiv: Der mit vier Toren gelungene Einstand des im Winter vom Drittligisten Northeimer HC zum Oberligisten HSG gewechselten Marlon Krebs, der wegen einer beruflichen Veränderung im Handball künftig etwas kürzer treten muss. Negativ: Der Muskelfaserriss, den sich Sebastian Schindler in der Wade zuzog (43.).

Wie lange der in dieser Serie im Rückraum beeindruckend aufspielende Schindler seiner Mannschaft fehlen wird, war am Sonntag noch unklar.

HSG: Wedemeyer (bis 27. und ab 50.), Gees - Brand 7/3, Grobe 4, Krebs 4, Gloth 3, Schäfer 2, P. Schindler 2, Herrig 1, Sültmann 1, Arndt, Funke, Menn, S. Schindler.

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