Handball Männer

HSG Plesse: Es geht weiter in der Oberliga

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Weiter Kreisderbys gegen den TV Jahn Duderstadt: Plesses Kapitän Sebastian Herrig (am Ball) hier gegen Duderstadts Laszlo Ujvari in der Saison 2018/19. 

Der Handball-Verband Niedersachsen hat, wie vermeldet, die Oberliga- Saison abgebrochen und deswegen den Abstieg ausgesetzt. Handball-Oberligist HSG Plesse-Hardenberg, der nach den 20 ausgetragenen, sieglosen Begegnungen dieser Spielzeit mit 3:37 Punkten nur rechnerisch noch nicht als Absteiger feststand, nutzt die unverhofft sich bietende Möglichkeit und meldet für die kommende Spielzeit erneut für die Oberliga.

Die HSG-Verantwortlichen reagieren damit auch auf Rückmeldungen aus der Mannschaft, deren bisheriger Kader „zum größten Teil auch die Mannschaft der nächsten Spielzeit stellen wird“, wie HSG-Vorsitzender Robert Heidhues wissen ließ.

Mannschaftsführer Sebastian Herrig begründete die positive Stimmung im Team: „Die Moral der Truppe hat über die ganze Saison gestimmt, und deshalb sind wir uns einig, das Projekt Oberliga noch mal gemeinsam anzugehen.“ Und das, wie er glaubt, mit gestiegener Aussicht auf Erfolg. Er und Trainer Artur Mikolajczyk haben gesehen, dass gerade die jungen Spieler sich im Verlauf der letzten Saison weiterentwickelt hätten. Auf zwei Positionen – an der Kreismitte und im Rückraum (rechts) –soll nach den Abgängen Daniel Menns und Jannis Schliesings der Kader noch ergänzt werden.

Der sportliche Leiter der HSG, Dietmar Böning-Grebe, für den „der Abstieg in die Verbandsliga sicher kein Beinbruch gewesen wäre, da dort einige sportlich interessante Lokalderbys auf dem Spielplan gestanden hätten“, sieht in der neuerlichen Oberliga-Meldung zwar „für die jungen Spieler die Möglichkeit, sich nun in der Oberliga zu beweisen“, doch noch sei das alles Zukunftsmusik, da niemand heute schon wissen könne, wann es überhaupt weitergeht. Was jetzt an Arbeit geleistet werden kann, leiste der Vorstand: „Wir sind trotz der erschwerten Bedingungen mit der Erledigung unserer Hausaufgaben auf einem guten Weg, auch weil sich die Video-Konferenzen der Verantwortlichen immer besser eingespielt haben. Wir stehen auf breiter Ebene in einem funktionierenden Meinungsaustausch.“ Aber noch sei alles Trockenschwimmen, Kapitän Herrig „vermisst schmerzlich unsere Halle, das gemeinsame Training und unsere Fans“. Man könne nur hoffen, dass der für den Spätsommer angepeilte Neustart auch Wirklichkeit werde.  zdz

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