Schlusslicht gegen Viertletzten

Plesse erwartet Burgdorf III zum Kellerduell in der Oberliga

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„Wir müssen wieder aufstehen“: Plesses Sebastian Herrig (am Ball) gegen Söhres Torhüter Pascal Kintzel. Die HSG wartet nach zehn Spielen immer noch auf den ersten Sieg in der Oberliga. Am Samstag gastiert Burgdorf III beim Schlusslicht. 

Sieben Tage nach der Auswärtsniederlage beim Vorletzten TV Stadtoldendorf erwarten die Oberliga-Handballer der HSG Plesse-Hardenberg den Tabellenelften TSV Burgdorf III zum drittletzten Spiel der Vorrunde (Samstag, 19.30 Uhr in der Sporthalle am Wurzelbruchweg).

Plesse-Hardenberg gegen Stadtoldendorf – das ist auch das Duell zweier lange Zeit erfolglosen Teams. Während die Gastgeber als abgeschlagenes Schlusslicht nach zehn Pleiten in zehn Partien noch immer auf die Wende zum Guten warten, hat die TSV III die Kurve bereits bekommen. Den sieben Pleiten in Folge zum Auftakt ließ die TSV zuletzt drei Siege folgen: 33:29 in Helmstedt, 30:27 über Stadtoldendorf und 33:29 bei der HSG Schaumburg-Nord. Das gab Luft im Kampf um den Klassenerhalt.

Offen ist aber, mit welchem Personal die TSV anreisen wird. Neben vier Torhütern setzte sie bislang 22 Feldspieler ein, von denen nur zwei alle Spiele bestritten: der spielende Co-Trainer Niko Blanke (48 Tore) und Malte Schröter (6). Zum festen Stamm zählen bei den Gästen zudem Jan-Ole Böllert (9 Spiele/32 Tore), Henrik Kollmeier (9/13), Lukas Friedhoff (8/25), Kapitän Michel Sperling (8/24/10), Luca Eckelmann (8/14), Maximilian Czeczelski (8/1), Kjell Maeleke (7/16), Alessandro Aiello (7/ 8) und Jonas Millahn (7/7). Auffällig bei den Burgdorfern bislang: In der Schlussviertelstunde taucht das Team regelmäßig ab.

Ob die Akteure des Schlusslichts von dieser Tatsache im Kellerduell allerdings tatsächlich profitieren können, hängt unter anderem davon ab, wie die Mannschaft die bittere Pleite in Stadtoldendorf verdaut hat. „Wir müssen immer wieder aufstehen“, meinte Plesses Trainer Artur Mikolajczyk angesichts der vielen Rückschläge. Allerdings habe sich sein Team in Stadtoldendorf „besser geschlagen, als es das Ergebnis aussagt“. Dass dabei nichts heraussprang, habe an der „fehlenden Kaltschnäuzigkeit im Abschluss wie auch am mangelnden Quäntchen Glück“ gelegen. Genau dieses Glück müsse man nun endlich erzwingen.

Auch deshalb, so Mikolajczyk, um nach der Schlusssirene im letzten Heimspiel vor Weihnachten mit den Fans, „die ebenso wenig aufgegeben haben wie wir“, einen fröhlichen Jahresausklang zu feiern.

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