Handball Oberliga

Mit einem Remis: HSG Plesse-Hardenberg sichert sich den Klassenerhalt 

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Abgehoben: Plesses Daniel Menn (am Ball) hat sich gegen Söhres Niklas Ihrman (links) und Philipp Klein durchgesetzt. 

Die HSG Plesse-Hardenberg hat sich mit einem 27:27 (13:11) gegen die SF Söhre den Klassenerhalt in der Handball-Oberliga gesichert. Es wäre aber auch ein Sieg möglich gewesen. 

Beim 27:27 (13:11) gegen die SF Söhre verhinderte in der Schlusssekunde der Pfosten des Söhrer Tores den Siegtreffer des Burgenteams: Christian Brand hatte am eigenen Kreis den Ball erobert und ihn durch die ganze Halle auf das in dem Moment leere SF-Tor gewuchtet, leider mit einem Hauch zu viel Rechtsdrall.

In den 60 Minuten zuvor hatten die gut 300 Zuschauer in der Halle am Wurzelbruchweg ein hochklassiges Spiel gesehen, in dem die sieben scheidenden HSGer – Brand, Eike Gloth, Marvin Grobe, Marlon Krebs, Patrick und Sebastian Schindler sowie Christian Wedemeyer – bei ihrem letzten Auftritt vor heimischem Publikum samt und sonders noch einmal eine Gala ablieferten.

HSG-Trainer Artur Mikolajczyck bewertete die Partie dennoch nicht nur positiv: „Das Team hat ein gutes Spiel gemacht! Aber wir haben auch zwei Gesichter gezeigt, da wir in der Abwehr nicht das umsetzten, was wir uns vorgenommen hatten.“ Was der Coach dabei vor allem vermisste, war der Druck auf die aus dem Rückraum immer wieder treffenden Söhrer Niklas (12) und Yannik (6) Ihmann. Was Mikolajczyck andererseits freute, war, „dass wir heute den zum Klassenerhalt noch fehlenden Punkt geholt haben“.

Und das war nicht ganz einfach bei zwei Unparteiischen (Klinkermann, Henniges), die den Gäste-Angreifern mehr durchgehen ließen als der Abwehr des Burgenteams. Vier Siebenmeter und fünf Zeitstrafen gegen die HSG waren – aus Sicht des Beobachters – unverhältnismäßig gegenüber den drei Zeitstrafen und einem Siebenmeter gegen die Sportfreunde.

Aus dem 1:3-Rückstand (7. Minute) machte das Burgenteam eine 13:10-Führung (30.). Und nach dem 19:19 (46.) sah es beim 26:24 (Brand hatte sich beim schon angezeigten Zeitspiel ein Herz genommen) eigentlich schon wie der Sieger aus.

HSG: Wedemeyer, Gees - P. Schindler 1, Brand 5/1, Sültmann 5, Menn 6, Grobe, Herrig, Crazius, S. Schindler, Gloth 4, Krebs 6, Schäfer, Büttner.  eko

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