Handball-Oberliga

HSG Plesse-Hardenberg verabschiedet sich mit einer Niederlage

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Anspiel an den Kreis: Jan-Niklas Falkenhain in seinem letzten Heimspiel für die HSG Plesse-Hardenberg.

Bovenden. Mit einer 23:32-Niederlage gegen den schon feststehenden Meister MTV Großenheidorn verabschiedeten sich die Oberliga-Handballer der HSG Plesse-Hardenberg für diese Spielzeit vom eigenen Anhang.

HSG-Trainer Dietmar Böning-Grebe meinte es gut mit seinen Spielern, als er spontan die Niederlage mit den 20 Minuten vor der Pause erklärte. „Da haben wir grottenschlecht gespielt und die Partie aus der Hand gegeben.“

Tatsächlich hinterließ aber der Meister von Anfang bis Ende nie den Eindruck, die Frage des Siegers in dieser Partie sei irgendwie offen.

Richtig ist, dass die zweite Halbzeit für die HSG deutlich besser verlief als die erste. Offen scheint nur, weshalb: weil die HSG so viel besser spielte als vorher, oder weil der Gast bei seinem sicheren Vorsprung nicht mehr so viel Gas gab wie vorher? Das Spiel war im Grunde schon entschieden, als der MTV seine Führung von 5:4 (12. Minute) auf 21:10 (31.) ausgebaut hatte.

Dieser Rückstand war für die ohne den erkrankten Christian Brand angetretenen Hausherren - bei allem unverzagten Einsatz, den sie bis zum Schlusspfiff boten - nicht mehr aufzuarbeiten. Das auch deshalb, weil mit Lars Wagner und Lars Pommer beim Gast zwei sehr starke Keeper zwischen den Pfosten standen.

HSG: Ahlborn (bis 30.), Wedemeyer - Sültmann 5/1, Endler 4, P. Schindler 3, Crazius 2, Falkenhain 2, Meyer 2, Gloth 2/1, Grobe 1, Jetzke 1, Smidt 1, Herrig, Lapschies.

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