Handball-Oberliga Männer: Rosdorf gegen Hameln

TV Jahn lange ohne Torwart Tymon Trojanski

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Auch auf ihn kommt es gegen Hameln an: Rosdorfs Markus Wächter (am Ball).

Göttingen. Zweites Heimspiel für die Rosdorfer Oberliga-Handballer – mit Hameln geht es gegen einen der Titelmitfavoriten.

Duderstadt muss erst am Sonntag in Burgdorf ran, hat aber eigentlich ganz andere Sorgen.

HG Rosdorf-Grone - VfL Hameln (Sa., 18.30 Uhr). „Das wird ein schwieriges Spiel“, befürchtet Lenny Pietsch. „Hameln ist mit einer Niederlage in Vorsfelde und einem Unentschieden gegen Söhre schlecht gestartet.“ Deshalb seien die „Rattenfänger“ nun in Rosdorf besonders motiviert.

Noch etwas beschäftigt Pietsch: „Wir können uns nicht wieder eine Schaffenspause von 20 Minuten leisten“, blickt er auf die Schlappe bei der HSG Schaumburg zurück. „Ich grüble noch, was wir dagegen unternehmen können.“ Auf alle Fälle soll sein Team wieder aufs Tempo drücken, „weil wir uns im Positionsangriff noch schwer tun. Da sind wir noch zu ungeduldig.“ Auch die Deckung müsse „einen Zahn zulegen, um den Torhütern mehr zu helfen“. Mathis Ruck prallte in Schaumburg mit der Hüfte gegen den Pfosten, fällt wegen einer Einblutung in der Muskulatur aus. Burgdorf und Quanz sind fraglich.

TSV Burgdorf III - TV Jahn Duderstadt (So., 12 Uhr). Die Eichsfelder, die das zweite von drei aufeinanderfolgenden Auswärtsspielen bestreiten, weil die eigene Halle „Auf der Klappe“ noch nicht zur Verfügung steht, müssen vorerst ohne ihren Torwart Tymon Trojanski auskommen. Der Pole hat sich nach zum dritten Mal einen Kreuzbandriss zugezogen, so Trainer Artur Mikolajczyk. Das ergab eine MRT-Untersuchung. Somit steht der TV Jahn derzeit nur mit Julian Zwengel als Schlussmann da, da der von der TG Münden verpflichtete Alexander Klocke (23) derzeit zu einem Auslandssemester in Südkorea ist.

Nun ist guter Rat teuer. Mikolajczyk und Geschäftsführer Holger Bernd sind auf der Suche nach einem weiteren Torhüter. Zumindest ein wenig Zeit werden die Duderstädter wohl haben, denn nach dem Spiel am Sonntag bei den „kleinen Recken“ haben sie am übernächsten Wochenende wieder frei und müssen erst am 30. September beim Titelaspiranten MTV Vorsfelde wieder „auf die Platte“. (haz/gsd-nh)

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