Handball-Oberliga Männer: Northeim trifft am Sonntag daheim auf den MTV Großenheidorn

Jetzt fällt auch noch Gerstmann aus

Der Remis-Retter: Sören Lange traf vergangene Woche kurz vor dem Ende zum 25:25 gegen Lehrte. Nun kommt Großenheidorn. Archivfoto: zhp

Northeim. Die Oberliga-Handballer des Northeimer HC erwarten zu ihrem zweiten Heimspiel in Folge den MTV Großenheidorn in der Schuhwallhalle. Los geht es Sonntag um 17 Uhr. Danach folgt die Osterpause, die am 9. April mit dem Auswärtsspiel bei Tabellenführer MTV Braunschweig endet.

Diese Pause können die Northeimer in der Tat brauchen, um Verletzungen auszukurieren und die Kraftspeicher wieder zu füllen. Das Lazarett hat sich nämlich nochmals vergrößert. Spielmacher Tim Gerstmann zog sich beim 25:25 gegen Lehrte eine Kapsel- und Bänderverletzung im linken Fuß zu. „Tim wird erstmal fehlen“, sagt Trainer Carsten Barnkothe. Von daher kommt Ostern wirklich fast wie gerufen.

NHC ist Favorit

Die Lücke sollen Hauke Lapschies und Sönke Henniges füllen. Eventuell rückt auch Sören Lange in den Rückraum. Das könnte allerdings auch Christian Stöpler tun, der sonst auf Linksaußen für reichlich Gefahr sorgt.

Mit Blick auf den Tabellenstand sind die Gastgeber klar favorisiert. Der NHC ist weiterhin Zweiter, liegt nach dem Remis gegen Lehrte nun aber nach Minuspunkten gleichauf mit der HG Rosdorf-Grone. Braunschweig ist vier Zähler voraus. Der MTV Großenheidorn rangiert mit 22:24 Zählern jenseits von Gut und Böse auf Platz zehn.

Doch die Zahlen dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Gast brandgefährlich ist. Im Hinspiel, dort allerdings mit einer erheblich besseren Besetzung, schlugen die Northeimer den Sonntagsgast knapp mit 28:27. Und erst am vergangenen Wochenende putzten die Großenheidorner im Derby die in Bad Nenndorf spielende HSG Schaumburg-Nord mit 26:22 von der Platte. Das dürfte kräftig Selbstvertrauen gegeben haben.

Starke Gäste

Wie wichtig Tim Gerstmann für den NHC ist, hat der MTV im Hinspiel am eigenen Leib erfahren. Damals stellte er Großenheidorns Milan Djuric kalt und trug damit einen nicht unerheblichen Teil zum Auswärtssieg bei. Wer diese Aufgabe am Sonntag wahrnehmen wird, ist laut Barnkothe noch nicht entschieden.

Aber Northeim wird auch auf die Achse Maik Bokeloh/ Maximilian Wölfel achten müssen. Diese beiden trumpften jüngst beim Erfolg gegen Schaumburg-Nord groß auf. Der NHC ist sicher gewarnt. (zhp)

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