Handball-Pokal: Am Samstag steigt das Final-Four-Turnier

Keine Spur von Vorfreude beim Northeimer HC

Im Anflug: Der Northeimer HC mit Jannes Meyer (am Ball) reist am Samstag nach Schwanewede, wo das Final-Four-Turnier des Pokalwettbewerbes stattfindet. Gegner im Halbfinale ist der starke SV Beckdorf. Archivfoto: zhp

Northeim. Übermäßig euphorisch brechen die Handballer des Northeimer HC am Samstag nicht unbedingt in Richtung Norden auf. Im Bremer Umland, genauer in Schwanewede, findet ab 13 Uhr das Final-Four-Turnier statt, in dem der gemeinsame Pokalsieger des niedersächsischen und des Bremer Handball-Verbandes gesucht wird.

Der NHC hatte sich um die Ausrichtung des Turniers beworben, zog allerdings den Kürzeren. Auch das dürfte dazu beigetragen haben, dass die Veranstaltung nicht die höchste Priorität bei den Northeimern genießt. Verdeutlicht wird dies auch durch die Tatsache, dass Carsten Barnkothe in Schwanewede nicht dabei sein wird. Der Coach wird bei der Vorbereitung der am selben Abend vom NHC ausgerichteten Ü30-Party benötigt. An seine Stelle tritt Co-Trainer Jens Schuboth.

Barnkothe spricht dennoch von normalem sportlichen Ehrgeiz, den seine Jungs an den Tag legen werden. „Wenn man schon dorthin fährt, will man auch gewinnen.“ Wenn das aber nicht klappt, geht die Welt eben auch nicht unter. Und der Übungsleiter weiß natürlich auch, dass im Halbfinale ein richtig dicker Brocken auf seine Mannschaft wartet. Ab 15 Uhr muss der NHC gegen den SV Beckdorf ran, den verlustpunktfreien Tabellenführer der Oberliga Nordsee. Das andere Spiel der Vorschlussrunde bestreiten ab 13 Uhr der MTV Braunschweig (Spitzenreiter Oberliga Niedersachsen) und Gastgeber HSG Schwanewede/Neuenkirchen (Vierter Oberliga Nordsee). Die Sieger spielen ab 17.30 Uhr den Pokalgewinner aus, der als Belohnung ein Testspiel gegen den Bundesligisten TSV Hannover-Burgdorf bestreiten darf.

Northeims Kontrahent Beckdorf stieg vergangene Saison unglücklich aus der 3. Liga Nord ab, hat sein direktes Rückfahrticket bei aktuell zehn Punkten Vorsprung auf den ersten Verfolger aber schon sicher in der Tasche. Diese hohe Hürde zu nehmen, dürfte für den NHC extrem schwer werden. Zumal er dieses Unterfangen nur mit einem stark dezimierten Kader angehen wird. Neben Kai Effler (Kreuzband) werden mit Paul-Marten Seekamp und Tim Gerstmann zwei weitere Leistungsträger fehlen. „Die beiden müssen ihre Verletzungen auskurieren“, sagt Barnkothe. Ziel ist es, sie am nächsten Samstag, 9. April, wieder einsatzbereit zu haben, wenn es zum Spitzenspiel bei Tabellenführer MTV Braunschweig geht. (zhp)

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