Handball Oberliga

Leichter Optimismus bei den Plesse-Männern

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Auch seine Tore sind wichtig gegen Münden: Plesses Christian Brand (rechts, gegen Braunschweigs Folke Smit). 

Bovenden. Den Hinrundenabschluss hat Handball-Oberligist HSG Plesse-Hardenberg um 23 Stunden nach hinten verlegt: Das Burgenteam trifft am Samstag um 19.30 Uhr (Bovender Sporthalle am Wurzelbruchweg) auf das punktlose Schlusslicht TG Münden.

Zusammen mit dem auf 17.30 Uhr terminierten Oberligaspiel der Damen bietet die HSG ihren Fans zur Verabschiedung in die Pause eine vorweihnachtliche Doppel-Feier.

Gast plant mit Verbandsliga

Der Gast aus der Drei-Flüsse-Stadt gibt sich keinen Illusionen hin. „Nach der 29:30-Niederlage gegen Barsinghausen ist für uns der Zug abgefahren“, sieht Trainer Matthias Linke bei jetzt acht Punkten Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz und der katastrophalen Tordifferenz (-105) keine reelle Chance mehr auf den Klassenerhalt. Ziel sei es vielmehr, nach dem Fest mit den Planungen für die Verbandsliga zu beginnen. Deswegen wollen er und Co-Trainer Matthias Wiegräfe schon zwischen den beiden Halbserien die zweite Mannschaft und die A-Jugend noch nach verborgenen Talenten ableuchten, denn Neuzugänge werde es in der Winterpause nicht geben. Vom derzeitigen Stamm haben alle Spieler einschließlich des fast unersetzlichen Christian Grambow zugesagt, bis zum Saisonende durchzuziehen. Die Vereinsführung setzt das Trainergespann zwar nicht mit der Forderung nach Klassenerhalt unter Druck, erwartet aber den Aufbau einer neuen Mannschaft, die in der Verbandsliga mit Aussicht auf den Oberliga-Aufstieg 2020 ins Rennen gehen kann.

Beim Burgenteam geht man das Derby vorsichtig optimistisch an: „Wenn alles normal läuft, können wir Münden schlagen“, sagt HSG-Trainer Artur Mikolajczyck, der allerdings davor warnt, zu viel zu wollen: „Wir sollten das Spiel ruhig, gelassen und konzentriert angehen. Wenn wir überdrehen, dann machen wir uns das Leben nur selber schwer.“ Der Coach hofft auf die Rückkehr Marvin Grobes: „Er hat am Dienstag schon wieder mittrainiert, und das sah recht gut aus. Wir brauchen gerade im eins-gegen-eins seine Routine.“ (zdz)

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