Handball-Oberliga: Gegen Samstags-Gegner Lehrte verlor Rosdorf Anfang Mai 2014

Letzte Heimpleite lange her

Schon 100 Tore: Rosdorfs Neuzugang Maximilian Zech (am Ball gegen Schaumburgs Felix Lattwesen, Philip Reinsch und Marco Rose/von links) ist zu einer absoluten Verstärkung geworden. Foto: zje/gsd

Göttingen. Liebe Fans der Rosdorfer Oberliga-Handballer: Können Sie sich noch an die letzte Heimniederlage erinnern? Dürfte ein bisschen schwerfallen. Seit 25 Spielen ist der Viertligist nun schon in der Halle am Siedlungsweg ungeschlagen, holte dabei 21 Siege. Und, ja: Die letzte Pleite vor eigenem Publikum gab es am 3. Mai 2014 – das ist 21,5 Monate her. Und der Gegner war der, der am Samstag (18.30 Uhr) wieder einmal bei den HGern zu Gast ist: Der Lehrter SV, der damals 24:21 bei den HGern gewann.

Derzeit sind die Lehrter solider Tabellenneunter mit neun Siegen, einem Unentschieden und neun Niederlagen. Auswärts war der LSV jedoch weniger erfolgreich, holte dort nur 5:13-Punkte bei zwei Siegen in Hildesheim und Oberliga-Rückkehrer Barsinghausen.

Die Rosdorfer gehen mit dem Schwung des überraschenden 23:2-Auswärtsiegs bei Nachbar Northeim in die Partie gegen Lehrte. „Am vergangenen Dienstag gab es ein angenehmes Training“, berichtet Co-Trainer Lennart Pietsch, der am Samstag bei den Männern bleibt und Edda Gutenberg das Coaching der HG-Frauen in Hannover überlässt. Selbst Chefcoach Gernot Weiss sei „gelöst und entspannt“ gewesen nach dem Erfolg beim NHC.

Gegen Lehrte hat Rosdorf die letzten drei Partien gewonnen - das stimmt auch für Samstag zuversichtlich. Obwohl der LSV mit Michael Thiede einen ehemaligen Bundesliga-Akteur in seinen Reihen, der bei FrischAuf Göppingen spielte. Zudem hat Lehrte, so Pietsch, „fünf, sechs gute Linkshänder“ im Team, darunter auch den Ex-Burgdorfer Thomas Bergmann. „Da kommt viel Arbeit für unsere linke Seite auf uns zu“, befürchtet Pietsch. „Wir müssen aber gegenüber dem Northeimer Spiel unsere technischen Fehler reduzieren.“ Personalprobleme gibt’s nicht, bei Torwart Krüger ist ein „pferdekuss“ langsam wieder abgeklungen. Aufgenommen wurden mittlerweile die ersten Vertragsgespräche. Pietsch: „Ich gehe davon aus, dass unser Kader weitestgehend zusammen bleibt.“ (haz/gsd)

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