Handball-Oberliga Männer: Spitzenspiel zwischen dem Aufsteiger und Rosdorf am Samstag

Macht die HG mit Naß Braunschweig nass?

Angriff von linksaußen: Rosdorfs Jan Philipp Naß (am Ball) zieht ab, Northeim-Torwart Marcel Armgart versucht zu halten. Foto: zje/gsd

Göttingen. Mit seinen 30 Jahren gehört Jan-Philipp Naß zu den erfahrensten Spielern von Handball-Oberligist HG Rosdorf-Grone. Auf diese Weise versucht er am Samstag auch mit dazu beizutragen, dass dem Team von Trainer Gernot Weiss ein Überraschungserfolg beim MTV Braunschweig gelingt. Der Aufsteiger steht auf Platz eins und hat mit den HGern den Tabellenvierten zu Gast.

„Die Erfahrung hilft schon“, sagt Naß, der aus Duderstadt nach Rosdorf kam. Die HG ist erst sein dritter Klub, für den der Flensburger spielt. Klar, für wen sein Herz in der Handball-Bundesliga schlägt.

Mit 23 kam Naß nach Göttingen, um Sport und Deutsch zu studieren, und schloss sich den Duderstädtern an, für die er sechs Jahre spielte. Als sich das Oberliga-Aus beim TV Jahn abzeichnete, wechselte der Linksaußen ganz zur HG. Denn schon vergangene Saison trainierte er die weibliche D-Jugend in Rosdorf. Dort traf er auch wieder auf Daniel Müller (jetzt: Menn) und Torwart Julian Krüger, die einst auch bei Jahn waren.

„Ich kann es mir nicht besser vorstellen, ich bin zufrieden“, sagt Naß über seinen Klubwechsel. Auch wenn die Intensität im Training unter Coach Weiss nochmals höher ist. Samstags-Kontrahent Braunschweig (mit Ex-Erstligatrainer Volker Mudrow) sieht er nicht als „normalen“ Aufsteiger: „Die haben einen Super-Kader. Wäre schön, wenn wir die ein bisschen ärgern könnten.“ (haz/gsd-nh)

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