Handball-Oberliga: TG Münden gegen das Topteam der vergangenen Saison

Meister Nienburg zu Gast

Zeigte sich in den bisherigen Heimspielen kämpferisch: Linksaußen Julius Hohmann. Foto: Schröter

Hann. Münden. Nach zuletzt zwei Siegen in Folge wollen die Oberliga-Handballer der TG Münden im nächsten Heimspiel auch die nächsten Punkte im Kampf um den Klassenerhalt sammeln. Die HSG Nienburg könnte dafür genau der richtige Gegner sein (Anwurf in der Gymnasiumssporthalle: Samstag, 19.15 Uhr).

Schaut man auf die Tabelle, scheint diese Aussage zunächst etwas weit hergeholt. Als Sechste rangiert die HSG nicht weniger als zehn Plätze vor der TG, die mit dem Sieg über Alfeld die Rote Laterne abgegeben hat. Mit 21:15 Punkten haben die Nienburger auch schon 15 Zähler mehr gesammelt als die Mündener (am Saisonende werden aber sechs abgezogen). Trotzdem genug, um sich keine Gedanken um den Klassenerhalt machen zu müssen, aber zu wenig, um nach oben etwas bewegen zu können.

Und genau da könnte die Chance des Teams von Trainer Markus Piszczan liegen. Die Nienburger scheinen die Saison nicht mehr richtig ernst zu nehmen, konnten von den letzten fünf Spielen nur eines gewinnen. „Bedenkt man dann noch, dass wir das Hinspiel in Nienburg nur relativ knapp mit 26:30 verloren haben, dann sollte es ein Spiel auf Augenhöhe werden, in dem die Tagesform entscheiden dürfte“, so Piszczan.

Nachdem die Formkurve seiner Mannschaft in den vergangenen Wochen stetig nach oben zeigte, hofft der TG-Coach, am Samstag denselben Kader zur Verfügung zu haben wie zuletzt gegen Alfeld. Das allerdings ist alles andere als sicher. Bangen muss Piszczan vor allem um seinen wichtigsten Spieler, Christian Grambow. Der „Shooter“ hat sich unter der Woche mit Knieproblemen vom Training abgemeldet und Mannschaftsarzt Dr. Fieseler wird erst kurzfristig entscheiden, ob ein Einsatz in Frage kommt. „Außerdem haben sich einige Spieler in den vergangenen Tagen mit einer Erkältung herumgeschlagen“, berichtet Piszczan. Dadurch wurde das Training unter der Woche beeinträchtigt, doch der Trainer meint: „Egal wer aufläuft, wir werden unser Bestes geben und alles dafür tun, die Punkte in der Gymnasiumshalle zu behalten“, verspricht er dem treuen Anhang. (per)

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