TG Münden im Kellerduell gegen Hildesheim II – Kreisläufer muss an der Hand operiert werden

Mendisch fehlt im Abstiegskampf

Kann der TG in den restlichen neun Saisonspielen nicht mehr helfen: Kreisläufer Georg Mendisch, der sich hier gegen zwei Helmstedter durchsetzen will. Foto: Brandenstein

Hann. Münden. Wenn der Tabellenvorletzte auf den Drittletzten trifft und man weiß, dass aktuell zwei Mannschaften absteigen müssen, muss über die Bedeutung eines Spiels nicht spekuliert werden. Das ist auch Handball-Oberligist TG Münden bewusst, der am Samstag Eintracht Hildesheim II erwartet. Anwurf ist um 19.15 Uhr und die Gastgeber können nur hoffen, dass ihre Anhänger trotz der Pleite im Derby gegen Rosdorf erneut das Team unterstützen. Zumal ein ganz wichtiger Akteur ausfällt.

Die Hiobsbotschaft

„Georg Mendisch fällt für den Rest der Saison aus“, berichtet Trainer Markus Piszczan. Der Kreisläufer, der auch im zentralen Abwehrbereich wichtig ist, muss an einer Hand operiert werden und sein Coach gibt sich sehr zurückhaltend, wenn er sagt, dass es schwer werde, „Mendisch gleichwertig zu ersetzen“. Auch Linksaußen Julius Hohmann könnte aufgrund einer Schulterblessur fehlen.

Die Ausgangslage

Beide Mannschaften haben zehn Punkte auf dem Konto. Der Vorletzte TG Münden hat aber ein Spiel mehr ausgetragen und somit auch zwei Minuspunkte mehr. Im Erfolgsfall würde die TG an Hildesheim II auf jeden Fall vorbeiziehen.

Der Gegner

Das 20:36 im Derby hat das Mündener Selbstvertrauen sicherlich angeknackst. Zudem muss die TG mit einem verstärkten Gegner rechnen. Das war schon im Hinspiel so. Damals fuhr Hildesheim mit Unterstützung aus dem Drittligakader des Vereins im achten Saisonspiel den ersten Sieg ein (31:22). Was passiert, wenn diese Akteure mal nicht auflaufen können, war beispielsweise beim desolaten 10:29 in Soltau und beim 19:45 in Helmstedt zu sehen.

Was wichtig ist

Die TG darf sich von der Derby-Schlappe in der Vorwoche mental nicht in den Keller ziehen lassen. Markus Piszczan wirkte dem entgegen, indem er beispielsweise das Video des Spiels gar nicht mehr anschaute. Mit sehenswertem Handball habe die Rosdorfer Spielweise ohnehin nichts zu tun gehabt, meint der Coach. Auf jeden Fall muss sich seine Mannschaft gegen die körperlich starken Hildesheimer mit aller Kraft gegen eine Niederlage stemmen. Besonders das Zusammenspiel von linkem Rückraum und Kreisläufer ist gefährlich. Das Wichtigste muss aber am Ende auf dem Spielbericht stehen: Zwei weitere Punkte für die TG im Abstiegskampf.

die Konkurrenz

Schlusslicht Alfeld spielt in Nienburg (4.), größere Chancen besitzt Vorsfelde zu Hause gegen Lehrte. Nach den Spielen steht übrigens eine dreiwöchige Osterpause an. (mbr)

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