TG Münden geht in Vorsfelde leer aus

Björn Prinz

Wolfsburg/Münden. Auch im zweiten Saisonspiel nach dem Wiederaufstieg in die Handball-Oberliga hat die TG Münden eine Lehrstunde erhalten. Die TG unterlag bei einem der Mitfavoriten auf die Meisterschaft, dem MTV Vorsfelde, mit 24:37 (10:17).

Das Saisondebüt von Neuzugang Stefan Benda ging damit daneben und Matthias Linke vom Mündener Trainergespann meinte: „Wir hatten nur acht Feldspieler zur Verfügung und waren zudem körperlich unterlegen. Da war für uns einfach nichts auszurichten.“

Besonders den aus gemeinsamen Drittligazeiten noch bekannten bulligen Halbrechten im Vorsfelder Rückraum, Bert Hartfiel, konnte niemand stoppen. Ihm gelangen zehn Feldtore und vier Siebenmetertreffer. Linke sprach bei ihm sogar von einem Klassenunterschied gegenüber dem TG-Team.

So ging es für die Gastgeber, die in der Abwehr so agieren konnten, dass sie keine einzige Strafzeit kassierten, von Beginn an zügig voran. Nach dem 4:10-Rückstand (15.) nahmen Linke und Dominic Leinhart ein Auszeit, um ihrer Mannschaft etwas Luft zu verschaffen. Doch die Flut an Gegentoren konnte nur unmerklich gebremst werden; vor allem aufgrund zu vieler technischer Fehler, die Vorsfelde durch sein gutes Konterspiel zu Toren nutzte.

Erfreulich aus Mündener Sicht waren lediglich die fünf Torerfolge durch Björn Prinz, der noch nie so oft getroffen hatte und drei parierte Siebenmeter (zweimal Görtler, einmal Mindermann). Die TG muss also weiter auf den ersten Punktgewinn warten und vor allem auf die Genesung von Torjäger Christian Grambow.

TG Münden: Mindermann, Görtler - Wiegräfe 5, Prinz 5, Backs 5/2, Rentsch 4, Pfaffenbach 3, Michalke 2, Bolse, Benda. (mbr)

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