Handball-Oberliga: 36 Gegentore in Bad Nenndorf

Mündener Abwehr viel zu löchrig

Hielt, was zu halten war: Daniel Voß. Archiv: Brandenstein

Bad Nenndorf. Handball-Oberligist TG Münden ging auch im ersten Spiel nach dem Rücktritt von Trainer Frank Janotta leer aus. In Bad Nenndorf gab es gegen die HSG Schaumburg-Nord die erwartete Niederlage. Sie fiel beim Tabellendritten mit 20:36 (8:19) sehr deutlich aus.

Ohne den verletzten Manuel Evora und die beruflich verhinderten Georg Mendisch und Julius Hohmann stand der TG nur ein kleiner Kader zur Verfügung. Die Verantwortung auf der Trainerbank hatte der 2. TG-Vorsitzende, Reiner Schmitz, übernommen. Er stellte fest: „In der Abwehr fehlte uns die Aggressivität, um einen solchen Gegner zu stoppen. Dabei hatte Torhüter Daniel Voß sogar eine ansprechende Leistung gezeigt und elf Würfe pariert.

Doch auch das konnte die Schlappe nicht verhindern. Nur in den ersten zwölf Minuten konnte Münden die Begegnung halbwegs ausgeglichen gestalten. Da stand es aus TG-Sicht 5:8. Danach häuften sich aber die Fehler im Angriff, was den Gastgebern immer wieder leichte Treffer bescherte. Mit einem 7:0-Lauf schraubte Schaumburg seinen Vorsprung binnen zehn Minuten auf 15:5 (22.). Die TG bekam vor allem den gegnerischen Kreisläufer nicht unter Kontrolle. „Da haben wir uns in der Abwehr schlecht bewegt“, meinte Schmitz. Mit dem Zehn-Tore-Rückstand war die Messe schon frühzeitig gelesen. Am kommenden Samstag geht es zum Northeimer HC (19.30 Uhr). TG Münden: Voß, Gerland – Grambow 7, Backs 5, Lieberknecht 4, Michalke 2, Rentsch 1, Prinz 1, Bolse, Janotta, Spangenberg. (mbr)

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