Handball-Oberliga Männer: Sonntags-Gegner Schaumburg-Nord gewann das Hinspiel gegen Northeim

Der NHC muss sich strecken

Allein gegen drei Rosdorfer: Vor zwei Wochen im Derby hatte der NHC mit Tim Gerstmann das Nachsehen. Sonntag gegen Schaumburg-Nord soll das nun wieder anders aussehen. Archivfoto: zhp

Northeim. Die Oberliga-Handballer des Northeimer HC sind am Sonntag mindestens doppelt motiviert: Auf der einen Seite möchten sie ihren Zuschauern ab 17 Uhr gegen die HSG Schaumburg-Nord zwei Wochen nach der Derbyniederlage gegen Rosdorf gerne wieder einen Sieg präsentieren. Und zudem wollen sie Revanche. Im Hinspiel gewann Schaumburg-Nord nämlich mit 25:22. Die Zuschauer in der Schuhwallhalle dürfen sich also auf ein interessantes Aufeinandertreffen zwischen dem Tabellenzweiten und dem Fünften freuen.

Das Personal

Die Ausgangslage für die Northeimer scheint günstig: gewohnte Umgebung, die eigenen Fans im Rücken - das könnte ja fast schon die halbe Miete sein. Wenn da nicht die Verletztenliste wäre, die mit Kai Effler, Sönke Henniges oder auch Jan-Niklas Falkenhain prominent besetzt ist. Weitere Spieler sind angeschlagen. Trainer Carsten Barnkothe hofft aber, dass sie spielen können.

Ergänzt wird der Kader durch Jan-Henrik Schmidt und Kai Strupeit aus der Landesliga-Sieben, damit die Spieler zwischendurch auch mal eine Ruhepause bekommen können. Paul-Marten Seekamp (Skiurlaub) fehlte unter der Woche im Training, ist am Sonntag aber wieder an Bord.

Der Gegner

Im ersten Vergleich haben die Gäste die Northeimer kalt erwischt. Im fünften Saisonspiel fehlten Barnkothe etliche Stammspieler. So war der Rest nicht in der Lage, kräftemäßig mitzuhalten und musste die Punkte abgeben. Das soll sich nun ändern. Die Schaumburger haben zuletzt in Vorsfelde (29:29) „nur“ einen Punkt geholt. Dort fehlte allerdings auch eine Reihe von Spielern. „Schaumburg hat genau wie wir mit Ausfällen zu kämpfen“, sagt Barnkothe. Schwächen offenbarte die Abwehr des Gegners zuletzt vor allem auf der linken Seite. Das könnte für Northeims schnelle Außen wie Christian Stöpler Chancen eröffnen, wenn das Umschalten von Abwehr auf Angriff gut funktioniert.

Die Taktik

Hier gibt es am Sonntag keine Experimente. Defensiv wird der NHC auf die bewährte 5:1-Formation mit Tim Gerstmann auf der vorgezogenen Position bauen. „Wir wollen aus einer stabilen Deckung heraus zu schnellen Gegentoren kommen“, gibt der Trainer die bekannte Marschroute vor. (zhp)

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