Handball-Oberliga

Neuansetzungen nach Dachschaden bei der HSG Plesse

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Schöne Aktion, aber wertlos: Plesses Marvin Grobe (am Ball) hat abgehoben. Rechts Hamelns Johannes Evert.  

Nörten. Zwei Mal brachen am Sonntag in der Nörtener Sporthalle die Unparteiischen ein Handball-Oberligaspiel der HSG Plesse-Hardenberg ab: zunächst das Frauenspiel gegen Hollenstedt und dann das Männerspiel gegen Hameln (HNA berichtete).

Der Grund: Es regnete durch eine defekte Dachluke, sodass sich auf dem Hallenboden immer wieder Wasserpfützen bildeten.

Warum das Männer-Spiel gegen Hameln nach dem vorherigen Spielabbruch der Frauenpartie überhaupt noch angepfiffen wurde, schildert HSG-Vorstandsmitglied Dietmar Böning-Grebe so: „Das Regenradar gab für die Zeit nach 18 Uhr Entwarnung. Also haben wir nach Absprache mit dem VfL Hameln und den beiden Unparteiischen versucht, wenigstens dieses Spiel – wenn auch mit Verspätung – ordnungsgemäß über die Bühne zu bringen. Leider hat dann aber nach einer nur halbstündigen Lücke der Regen doch wieder so stark eingesetzt, dass den Unparteiischen im Interesse der Gesundheit Aktiven gar keine andere Wahl blieb, als abzubrechen.“

Michael Mocha, beim Landkreis Northeim unter anderem zuständig für den baulichen Zustand der Landkreissporthallen, hat noch am Sonntag die Dachluke provisorisch schließen und nach der Ursache des Defektes suchen lassen. Das Ergebnis: „Die elektronische Dachlukensteuerung ist völlig in Ordnung. Es war der Motor der Dachluke. Er ist durchgebrannt. Wir werden den Schaden so rasch wie möglich beheben lassen.“

Neue Termine noch offen

Für Böning-Grebe eine erfreuliche Nachricht, denn: „Wir sind als HSG Plesse-Hardenberg zum einen ja verpflichtet, auch unseren Nörtener Mitgliedern Heimspiele zu bieten. Zum anderen aber, und das ist uns noch viel wichtiger, benötigen wir vor allem für unsere jungen Mitglieder aus Nörten eine funktionstüchtige Trainings- und Spielhalle.“ Ohne die könne man dem Kernauftrag, die Ausbildung junger Sportlerinnen und Sportler, nicht nachkommen. In der Bereitstellung eines tauglichen Sportumfeldes sei aber nun einmal der Hallenbesitzer gefordert.

HSG-Trainer Artur Mikolajczyck nahm den Spielabbruch hin wie das Regenwetter: „Wir hatten gehofft, die Partie durchziehen zu können. Klar war, dass unter diesen Umständen – einstündige Verzögerung des Anpfiffs – die Mannschaft im Vorteil sein würde, die sich besser auf das Spiel fokussieren konnte.“ Und das war wohl der VfL Hameln, der nach 28 Minuten 18:12 führte, vor allem weil „er im Abschluss einen guten Tag erwischt hatte.“ Wie Oberliga-Staffelleiter Jens Schoof auf Anfrage mitteilte, wird die Partie neu angesetzt. Ein Termin stehe aber noch nicht fest. (zdz)

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